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Waschbecken Arten: Welche sind die besten?

Armaturen, Badewanne, Dusche, Waschbecken, Chrom, Weiß, Nostalgie, Klassische

Das Waschbecken ist das wichtigste Objekt im Bad – denn kein anderer Bereich wird öfter genutzt. Und bedingt durch die Pandemie ist Händewaschen noch wichtiger geworden. Auch optisch bildet der Waschtisch oft das Zentrum im Badezimmer, als bewusst gestaltetes Ensemble mit Spiegel und Unterschrank. Kein Wunder, dass sich viele Nutzer fragen, welcher Waschtisch für die eigene Badplanung der Beste ist. Hier finden Sie als Hilfestellung unsere Position zu den Waschbecken-Arten. Der Beitrag spiegelt unsere Sicht als BANOVO – Ihre Experten für komplette Badsanierungen aus einer Hand. 

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Wand- und Aufsatzwaschtische: Preis-Könige und Designstars

Unter dem Kostenaspekt fällt die Entscheidung für einen einfachen Wandwaschtisch oder einen Aufsatzwaschtisch besonders ins Gewicht. Während Wandwaschtische direkt an der Wand montiert werden, sitzen Aufsatzwaschtische auf einer Konsolenplatte auf. Neben den Kosten sollten Sie für die Entscheidung hier immer auch das Design mit einkalkulieren. Hier eine kurze Erklärung zu den beiden Varianten für den schnellen Überblick: 

Was Wandwaschtische auszeichnet

  • Kosten: Wandwaschbecken sind günstiger und werden mit sichtbarem Siphon einfach an einer Wand im Badezimmer montiert.
  • Design: Auch Design-Varianten in eckig oder rund sind erhältlich. Wenn ein herkömmlicher Siphon nicht gefällt, taugt ein Design-Siphon als Alternative. Dieser kostet etwas mehr – sieht dafür aber auch sehr stilvoll aus.

Was Aufsatzwaschtische auszeichnet

  • Kosten: Aufsatzwaschtische samt Konsolenplatte und ggf. Unterschrank sind teurer als Wandwaschtische. Sie sind oft die erste Wahl für Eigentumswohnungen oder exklusive Mietobjekte. Aufgrund ihrer Optik sind sie auch in Hotels weit verbreitet.
  • Design: Es gibt eckige, runde und ovale Modelle. Besonders gelungen ist es, wenn ein Aufsatzwaschtisch mit einer Unterputzarmatur kombiniert wird – diese Variante schmeichelt auch dem Auge besonders. Alternativ kann eine höhere Standarmatur gewählt werden.

Aufsatzwaschtische erhalten noch einen zusätzlichen Pluspunkt in der Praktikabilität: Die Flächen links und rechts des Aufsatzwaschtischs können als Ablage genutzt werden.

Waschbecken Material: Keramik und Mineralguss optimal

Die Hersteller bieten Waschtische in vielen Materialien an. Keramik ist der Klassiker und Beststeller. Auch Mineralguss und Glas sind beliebt. Waschbecken aus Corian-, Beton- oder Naturstein sind hingegen Nischenprodukte. Unsere Favoriten sind Keramik und Mineralguss. Warum, erläutern wir hier:  

Was für Keramik spricht

  • Vorteil: Keramik ist generell ein hartes Material und relativ unempfindlich gegen Kratzer. Die Auswahl an Keramik-Waschtischen ist groß.
  • Einschränkung: Durch den Brenn-Prozess, in dem Keramik hergestellt wird, kommt es zu kleinen Abweichungen – man hat also nie hundertprozentig gerade Kanten.

Was für Mineralguss spricht

  • Vorteil: Bei Waschbecken aus Mineralguss können Formen deutlich präziser und akkurater gearbeitet werden. Das Material ist zwar weich und damit anfällig für Kratzer – diese können jedoch leicht ausgebessert und poliert werden.
  • Einschränkung: Mineralguss kann sich beim Kontakt mit aggressiven Stoffen unschön verfärben. Daher sollte auf keinen Fall einen Waschtisch aus Mineralguss wählen, wer sich regelmäßig selbst die Haare färbt - die Farbe könnte nämlich einziehen.

Waschtische aus Corian-, Beton- oder Naturstein sind nicht nur recht selten, sondern oft auch empfindlich und teuer.

Waschbecken mit Beschichtung: Für die beste Hygiene

Der Faktor Hygiene gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sowohl bei Waschtischen als auch WCs und Bidets bieten immer mehr Hersteller gegen Aufpreis besondere Beschichtungen an.

  • Antibakterielle Beschichtungen: Diese sorgen dafür, dass sich Keime und Schmutz nicht so leicht festsetzen und ausbreiten können.
  • Lotus-Beschichtungen: Hier wird die Oberfläche zusätzlich versiegelt, so dass Schmutz und Kalk sich schlechter festsetzen können. Abperlende Wassertropfen („Lotus-Effekt“) nehmen Schmutzpartikel beim Abfließen automatisch mit.

Die Beschichtungen sind zwar kein Ersatz für regelmäßiges Putzen, sie erleichtern aber definitiv die Reinigung. Um die Beschichtung zu schonen und den Effekt zu erhalten, sollte man unbedingt die Reinigungsanleitung des Herstellers beachten.

Welche Montagehöhe ist optimal für das Waschbecken?

Unabhängig von Form und Material spielt die richtige Waschbecken Montagehöhe eine wichtige Rolle. Da die durchschnittliche Körpergröße zugenommen hat, werden Waschtische heute höher montiert als früher. Meist bewegt sich diese zwischen 87 und 90 Zentimetern (Oberkante Waschtisch). Diese Faktoren können dazu führen, den Rahmen zu verlassen: 

  • Großgewachsene Nutzer*innen: Wer über 1,90 Meter groß ist, kann den Waschtisch in über 90 Zentimeter Höhe montieren.
  • Kleine Nutzer*innen: Wer kleiner ist, kann die Montagehöhe auch knapp unter 87 Zentimeter einstellen.
  • Verschieden große Nutzer*innen: Sind die Nutzer*innen unterschiedlich groß, ist ein Mittelmaß ein guter Kompromiss.
  • Kinder: Nutzen auch Kinder das Bad, kaufen Sie lieber einen kleinen Hocker oder Tritt, anstatt den Waschtisch zu niedrig zu montieren.

Übrigens: Unsere professionellen Badplaner*innen berücksichtigen die Montagehöhe des Waschtisches schon bei der Planung – und unsere Handwerker definieren die exakte Höhe vor Ort noch einmal mit Ihnen, unseren Kund*innen.

„Die Montagehöhen von Waschtisch, WC & Co. spreche ich vor Ort immer nochmal mit unseren Kundinnen und Kunden ab. Nur wenn alle Details passen, fühlt man sich richtig wohl im Bad – und das ist unser höchstes Ziel!“  Michael Stitteneder, BANOVO Bauleiter Region München

Waschtische ohne Unterschrank: Perfekt für das altersgerechte Bad

Möchten Sie ein altersgerechtes Bad gestalten? Dann ist es besser auf einen Unterschrank verzichten. Ansonsten ist der Waschtisch nicht mit einem Rollstuhl unterfahrbar. Es gibt jedoch auch Modelle, bei denen ein Unterschrank bei Bedarf ergänzt oder auch wieder entfernt werden kann. So kann man individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen eingehen. Es gibt auch höhenverstellbare Waschtische, wenn dies aufgrund körperlicher Einschränkungen erforderlich ist. Hier sollte man sich genau beraten lassen und sich dessen bewusst sein, dass mit Zusatzkosten zu rechnen ist.

Doppelwaschtische: Optimal, wenn Gedrängel droht

Ob man sich für einen Einzelwaschtisch oder Doppelwaschtisch entscheiden sollte, hängt von der Anzahl der Nutzer*innen des Bades ab. Wenn Sie allein oder zu zweit wohnen und nicht zwangsläufig zeitgleich das Bad nutzen, reicht ein einzelnes Waschbecken aus. Bei Familien mit Kindern hingegen macht ein zweites Waschbecken durchaus Sinn, sofern es der Platz im Bad zulässt. Doppel-Waschtische gibt es sowohl mit einer als auch mit zwei Mulden. Dies ist im Wesentlichen eine Geschmacksfrage. Natürlich kann man auch einfach zwei Aufsatzwaschtische auf einer Konsolenplatte platzieren. 

Sind Sie noch unsicher, wie Sie den Bereich des Waschbeckens als zentralen Ort in Ihrem neuen Bad gestalten sollen? Aus unserer Sicht ist es immer gut, sich einen BANOVO-Expertenrat zu holen. Manchmal kann die Unzufriedenheit mit der aktuellen Lösung auch der Einstieg in eine komplette Badplanung sein. Denn letztlich wirkt ein neues Bad umso schöner, wenn alle Teile sich harmonisch zusammenfügen. Egal, worum Sie sich gerade den Kopf rund um das Bad zerbrechen – sprechen Sie uns gerne an. Nutzen Sie dazu das verlinkte Anfrageformular – wir melden uns zurück!

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