Komplette Badsanierung
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Vom Problembad zum Traumbad – alles eine Frage der richtigen Planung.

1. Herausforderung Grundriss

Bäder, die einen ungünstigen Grundriss haben, der sich auch durch planerische Kniffe wie Durchbrüche zu angrenzenden Räumen oder Trockenbaumaßnahmen im Zuge von Um- und Ausbau nicht verbessern lässt. Diese Räume sind meist verwinkelt, zu schmal und zu eng um all das unterzubringen, wovon der Badnutzer träumt. Das Bad stellt viele Besitzer vor ein unlösbares Problem. Insbesondere das altbautypische Schlauchbad ist bezeichnend für solch einen Problembad-Typus.

2. Herausforderung Größe

Ist ein Bad zu klein und zu eng, ist es schwierig, sich hier eine Wohlfühloase vorzustellen. Immer wieder gilt es, Abstriche zu machen. Badewanne? Man übt sich in Verzicht. Stauraum für Badutensilien und –Textilien? Fehlanzeige. Eine moderne ebenerdige Dusche scheidet meistens aufgrund der weit öffnenden Türen aus. Ist eine Badewanne vorhanden, fungiert diese auch als Dusche: Jedes Mal muss der hohe Wannenrand überwunden werden, insbesondere für Kinder oder ältere Menschen eine große Hürde.

3. Herausforderung Schräge

Bäder unter dem Dach gelten als Behelfsbäder. Oftmals wurden sie nachträglich im Zuge eines Dachbodenausbaus installiert. Mit Dachschrägen stößt man im wahrsten Sinne des Wortes schnell an Grenzen bei der Raumaufteilung. Zudem bereiten Dachbäder Badplanern häufig Schwierigkeiten, weil der Spielraum in der Anordnung einzelner Sanitärobjekte sehr klein ist. Gefälle, Schräge, Stehhöhen, Steigleitungen… die meisten Gegebenheiten muss man hinnehmen.

Was lässt sich im Fall eines Problembades tun?

Um aus ungünstigen Bestandssituationen Räume zum Wohlfühlen entstehen zu lassen, müssen individuelle Lösungen erarbeitet werden. Selbstverständlich kann ein Schlauchbad nicht mit allen Besonderheiten und Vorzügen eines 18 qm großen Badezimmers mithalten. In sehr kleinen oder komplizierten Grundrissen sind innovative Ideen daher unabdingbar. Häufig eröffnet ein Umdenken neue Perspektiven. Die vermeintliche Limitation eines Dachbades mit Schräge wird zur Stärke, indem sie für mehr Gemütlichkeit und Geborgenheit sorgt.

Anm: Unsere Fallbeispiele für die 3 Problembad-Typen finden Sie in separaten Dokumenten.

Die Top 3 Expertentipps für ungünstige Grundrisse

  1. Um die Ecke denken

„Bei schwierigen Grundrissen ist es unabdingbar, bei der Planung um die Ecke zu denken. Es müssen neue Wege gegangen werden, um einem verloren geglaubten Raum

Potentiale zu eröffnen, über die er vorher nie verfügt hat. Dies kann durch einfache Umstrukturierungen in der Anordnung von Sanitärbereichen geschehen. Der Markt bietet jedoch auch zahlreiche kleinformatige oder andersgeformte Sanitärobjekte, die sich besonders eignen, um Ecken auszunutzen oder Handwaschbecken in schmalen Räumen an eingezogenen Trennwänden zu platzieren.“

  1. Potentiale erkennen

„Den Raum verstehen und seine Potentiale erkennen, das ist der wichtigste Schritt, wenn man aus einem komplexen Grundriss viel rausholen will. Was macht den Raum besonders? Was unterscheidet ihn von anderen Badezimmern? Im beschriebenen Beispiel ist es zum einen die Länge des Raumes, 4m zieht er sich in die Tiefe und verfügt über sehr hohe, dem Altbau geschuldete, Decken. Diese Gegebenheiten muss man ausnutzen und Stauflächen zum Beispiel in Form von Hochschränken vorsehen, wo sie noch dazu nicht stören.“

  1. Abfinden

„Auch wenn es nicht das ist, was man hören will, aber man muss sich damit abfinden, dass in einem Schlauchbad beispielsweise nie eine freistehende Wanne Platz finden und dazu noch ein Duschbereich ermöglicht werden kann. Gewisse Abstriche müssen gemacht werden, wenn der Grundriss nicht mehr hergibt. Denkbar ist jedoch immer, benachbarte Räume dazu zu nehmen. Durch Um- und Ausbau kann der Grundriss vielleicht doch verändert werden. Diese Möglichkeit fragen wir Badplaner vorab immer bei unseren Kunden ab.“

Die Top 3 Expertentipps für kleine Bäder

  1. Umdenken

„Meist sind wir in unserem Denken limitiert vom aktuellen Grundriss des Badezimmers und ziehen gar nicht in Betracht, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn wir uns die Sanitärelemente alle wegdenken, einmal durchmischen und anders anordnen.“

  1. Verzichten

„Wie oft hat man die Badewanne im letzten Jahr wirklich genutzt? Viele Kunden trauen sich nicht sich von ihr zu trennen, weil sie denken, sie brauchen sie ja vielleicht doch eines Tages. Doch eine so gut wie nie genutzte Badewanne verwehrt einem den Komfort, den ein modernes Duschbad mit viel mehr Bewegungsfreiraum ermöglichen kann. Und je mehr wir reduzieren, desto klarer und strukturierter wirken die Räume. Kurzum: wir fühlen uns wohler! Und was gibt es Besseres als in einem ebenerdigen, großzügigen und modernen Duschbereich unter einer Regenbrause zu stehen?!“

  1. Mit der Optik spielen

„Es gibt allerlei Tricks und Kniffe, um ein kleines Bad allein optisch zu vergrößern: Helle, großformatige Fliesen, die wenig Fugen in den Raum bringen. Ein großer Wandspiegel oder eine verspiegelte Tür von innen, die Weite suggerieren. Badmöbel, die sich in ihre Umgebung einzufügen scheinen, als seien sie mit ihr verwachsen, aber dennoch genug Stauraum bieten. Generell eignen sich besonders rechteckige Formen für Sanitärobjekte in kleinen Räumen, da sie sich in Ecken platzieren lassen und mehr Platz fürs Auge in der Raummitte lassen. Bei hohen Decken empfiehlt es sich außerdem, Stauraum in der Höhe vorzusehen. Das macht den Raum optisch luftiger und lässt nebenbei noch allerhand Utensilien verschwinden.“

Die Top 3 Expertentipps für Dachbäder

  1. An die Gegebenheiten anpassen

„Im Gegensatz zum kleinen Bad ist Umdenken und Neuanordnen im Dachbad meist schwierig, weil zu viele Gegebenheiten gesetzt sind und das Brainstorming stark limitieren. Im Dachbad ist daher viel wichtiger, dass man sich optimal an die Gegebenheiten anpasst: ein Erker oder eine Nische können vielleicht genau eine Badewanne aufnehmen. Dachschrägen, die bis auf den Boden hinunterlaufen sind perfekt, um sie mit Stauräumen z.B. durch maßgeschneiderte Badmöbel auszunutzen. Und eine Dusche kann auch teilweise unter der Schräge liegen, dadurch lässt sich wie im Beispiel hier sogar noch eine Ablage- oder Sitzfläche einplanen.“

  1. Stehhöhen beachten

„Nichts ist ärgerlicher, als sich jeden Tag in der Dusche den Kopf zu stoßen, beim Aufstehen von der Toilette oder aus der Badewanne immer einen krummen Rücken machen zu müssen, oder sich nicht richtig im Spiegel sehen zu können. Bereits im Vorhinein sollte genau geklärt werden, wie groß die Badnutzer sind und bis zu welcher Höhe diverse Sanitärobjekte daher unter der Schräge eingeplant werden können.“

  1. Schallschutz

„Insbesondere bei Bädern unter dem Dach rauscht das Abwasser oft mehrere Meter durch die Hausleitungen in die Tiefe. Und dies kann Hausbewohner oder Familienmitglieder in benachbarten oder darunterliegenden Zimmern je nach Leitungsverlauf enorm stören. Schallschutz ist ein wichtiges Thema, was bei einer Badsanierung unter dem Dach bzw. einem Dachausbau zu Gunsten eines nachträglich eingebauten Bades noch höhere Beachtung erfahren muss.“

*Quelle: http://www.sanitaerwirtschaft.de/de/news/neues_fundament_die_deutschen_und_ihre_baeder-428.aspx