Komplette Badsanierung
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Jobportrait Badplaner – Ein spannender Beruf zwischen Architektur, Handwerk, Kunst und ganz nah am Kunden

Im Zuge einer Badsanierung müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Der wichtigste, der über die Sanierung als Erfolg oder Trauerspiel entscheidet, ist die Planung. Wird diese nicht ordnungsgemäß und sorgfältig ausgeführt, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen, die oft erst bei der Ausführung sichtbar werden. Der Raum und seine Gegebenheiten müssen bis ins Detail betrachtet werden, ob und in welchem Umfang eine Sanierung überhaupt möglich ist. Technische Optionen, endlose Produktauswahl, optimale Einrichtung für spezielle Bedürfnisse -  das Alles benötigt ein Know-How, das der Laie oft nicht besitzt. Hier kommt der professionelle Badplaner ins Spiel. Der Beruf „Badplaner“ – klingt einfach, ist es aber nicht. Selten gibt es eine Beschäftigung, die so unterschätzt, vielseitig und spannend ist. Im Gespräch mit Banovos Badplaner-Expertin Julia Mercker bekommen Sie einen eindrucksvollen Einblick in ein Berufsfeld, das weder klare Grenzen, noch Eintönigkeit kennt.

Wie wird man Badplaner?

Einen klassischen Ausbildungsweg zum professionellen Planer für Bäder gibt es bisher nicht. Bevor Julia Mercker bei Banovo angefangen hat, war sie eigentlich auf der Suche nach einem etwas anderen Interior Design-Job, denn mit Bädern hatte sie vorher eher wenig am Hut. Sie sah es als Herausforderung, und eine Chance: Banovo ist ein junges Unternehmen für deutschlandweite Badsanierungen, ein Start-Up von den Geschäftsführern Mareike Wächter und Michael Dreimann. Es bietet attraktive Arbeitsbedingungen mit flexiblen Arbeitszeiten in Teilzeit, als junge Mama ein Lotto-Hauptgewinn. Sie wagte den Schritt, wurde in der Sanitär-Thematik eingearbeitet, mit Fachwissen geschult und ist heute eine der erfolgreichsten Badplanerinnen bei Banovo. Alle Angestellten dort kommen aus unterschiedlichen Backgrounds, sind Quereinsteiger. Was sie alle vereint, ist die Leidenschaft für das Kreieren von schönen Dingen. 

Was zeichnet einen Badplaner aus?

Im Ablauf einer Badsanierung wird der Kontakt und die Beziehung zum Kunden häufig sehr nah und intensiv. Er beginnt beim telefonischen Erstgespräch, bei dem der Badplaner vom zukünftigen Traumbad des Kunden erfährt. Wünsche, Anforderungen, persönlicher Geschmack und Stil, räumliche Gegebenheiten, finanzieller Preisrahmen – alles wird vom Badplaner ausführlich in die Planung einbezogen. Gutes Zuhören ist dabei sehr wichtig, um die Vorstellung im Kopf des Sanierenden perfekt in eine ausführungsbereite Planung umsetzen zu können.

„Offen, kommunikativ, überzeugungsfähig, empathisch und vertrauenswürdig muss man im nahen Kontakt mit den Kunden tagtäglich sein. Trotz der Planung online und am Telefon, muss er sich jederzeit gut aufgehoben fühlen, man muss ihm seine Wünsche quasi von „der Stimme“ ablesen. Ansonsten saniert er sein Bad eben woanders. Generell ist einfach ein Gefühl für Menschen, für deren Wünsche, die oft ungesagt bleiben, das Nonplusultra des Badplaner-Jobs.“

Flexibilität sei eine weitere notwendige Eigenschaft, sowie das Können, sich selbst perfekt zu organisieren und strukturiert zu arbeiten. Ansonsten verliert der Badplaner schnell den Überblick über die bis zu 40 gleichzeitig laufenden Kunden pro Monat, und das nur in Teilzeit. Geht man dann abends nach Hause und schaltet den Kopf aus? „Nicht immer, nein, da einem doch noch andere Möglichkeiten der Planung einfallen, andere Produkte, die dem Kunden vielleicht besser gefallen würden…“

Welches Know-How benötigt man?

Das Berufsbild eines „Badplaners“ sah zu Beginn in Julia Merckers Kopf ähnlich dem vieler aus: „Gestalterische Herausforderungen füllen den Arbeitstag, man kann viele Sachen ausprobieren, kreativ sein und seinen Einrichtungsfaible ausleben.“ Das Anwenden von Kreativität ist allerdings nicht das einzige Know-How,  das im Badplaner-Alltag benötigt wird.

Das verfügbare Sanitärsortiment ist schier unendlich und die Fachkenntnis über Optik, Funktion und Finanzen damit oft eine große Hilfe für den Kunden. Julia Mercker empfiehlt zum Beispiel gerne die Burgbad „Eqio“-Badmöbelserie, da sie alle drei Faktoren optimal vereint. Jeder Badplaner hat hierbei seine eigenen Produktempfehlungen, aber bei Bedarf wird die Planung natürlich an das Feedback des Kunden angepasst.

Um diese Produkte bei der Planung optimal in den Raum und seine Eigenheiten integrieren zu können, braucht man eine genaue Kenntnis der Architektur-Materie. Dieses grundlegende und außerordentliche Wissen benötigt man zudem tagtäglich in der Kommunikation mit den Bauleitern des Bauvorhabens.

Ist die Planung für den Kunden optimal ausgearbeitet, kommt es zum Kalkulationstermin, in dem die Kosten im Detail und verständlich erklärt werden. Dabei werden auch Preisvorteile und Produktvergleiche für den Kunden aufbereitet und recherchiert, um ihm eine Auswahl bieten zu können. Betriebswirtschaftliches Denken ist daher auch von ungeheurem Vorteil.

Wie ist der Arbeitsalltag als Badplaner?

„Kein Tag ist wie der andere. Wenn ich Montag ins Büro gehe, mache ich komplett was anderes, als den Montag davor. Aber das ist genau das, was ich so spannend finde und was unheimlich Spaß macht – die Abwechslung, so individuell wie jeder Kunde.“, berichtet Julia Mercker. So unspektakulär die Berufsbezeichnung vielleicht klingt, umso spektakulärer ist der Anspruch an einen Badplaner: Gedankenleser, Seelsorger, Streitschlichter, Architekt, Wundervollbringer, Handwerker, Perfektionist – dies sind nur ein paar der Aufgaben, die man als Badplaner übernehmen darf/muss.

Grundsätzlich sind Planungs- und Kalkulationstermine mit den potenziell Sanierenden Konstanten, die sich quasi täglich wiederholen. Im Anschluss an die Termine müssen mit einer professionellen 3D-Planungssoftware die jeweiligen Planungen, sowie transparente Kalkulationen erstellt werden. Diese werden erneut für Finalität durchgesprochen und oft noch einmal angepasst. Des Weiteren müssen die Planungsentwürfe vor dem Start der Ausführung mit den Bauleitern durchgegangen werden. Oft müssen Badplaner dabei helfen, Lösungen für Ausführungsprobleme auf der Baustelle zu finden. Zwischendurch werden neue Kunden für das Erstgespräch kontaktiert. Dazu kommen interne Termine mit dem Team… Die Tätigkeiten sind offensichtlich endlos und spannend vielfältig.

Den Geschmack des Kunden zu treffen sei bei dem Beruf nicht die Herausforderung, berichtet Julia Mercker. „Viele Kunden bevorzugen ein klassisches und zeitloses Bad in grau und weiß, eventuell mit wärmeren Tönen. Es gibt auch die Pinterest-Kunden mit genauen Vorstellungen und Inspirationsbildern. Da ist oft aber das Budget der Knackpunkt. Ab und zu gibt es auch außergewöhnlichere Fälle, wie der eines Künstlerpärchens, das ein flaschengrünes Bad mit messingfarbenen Armaturen und einem Wandbild aus mehreren runden Spiegeln haben wollte. So etwas Außergewöhnlicheres zu planen, macht natürlich auch Spaß.“

„Manchmal ist es aber der Fall, dass die potenziell Sanierenden aufgrund der Unverbindlichkeit bis zum Vertragsabschluss geplante Termine kurzfristig verschieben oder das Projekt ganz absagen. Da darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, egal wie viel Arbeit und Herzblut man reinsteckt hat. Die meisten potenziellen Kunden schätzen aber das Gesamtpaket, das Banovo bietet und bleiben uns treu.“ Eine Komplettbadsanierung zum Festpreis, aus einer Hand mit kostenfreier Planung und professioneller Ausführung – entspannter geht eine Renovierung kaum. Badplaner und Bauleiter koordinieren die Badsanierung, der Kunde kann sich zurücklehnen und sich bei Fragen melden. In der Tat ist während, als auch nach der Sanierung weiterhin der Badplaner anstatt der Bauleiter oft der Ansprechpartner der Wahl. Er kennt den Sanierenden, seine Sorgen und Wünsche von Anfang an am besten. Dranbleiben und kümmern ist dabei für Julia Mercker unabdingbar: „Lieber einmal zu viel anrufen, als zu wenig, ist mir wichtig! Der Kunde soll und kann sich auf mich und meine Kollegen verlassen und das versuche ich, jederzeit auszustrahlen.“