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Sauberes hygienisches helles Badezimmer

Hygiene im Badezimmer

Feuchtigkeit und Wärme bilden den optimalen Nährboden für Bakterien und Schimmel. Und welcher Raum im Haus steht mehr als jeder andere in Zusammenhang mit Wasser, Dampf und Wärme? Das Badezimmer natürlich. Als Ort der Hygiene sollte es prinzipiell mit Sauberkeit anmuten, Wellness und Entspannung ermöglichen. Die Realität sieht aber oft anders aus.

Das Problem

Schimmel bildet sich in Badezimmern aufgrund von Feuchtigkeit und unzureichender Belüftung - insbesondere bei fensterlosen Bädern die nicht über eine Lüftung verfügen - rasend schnell. Bakterien und Keime lauern überall, allein schon wenn man an Toilette und Abfluss von Waschbecken, Wanne und Dusche denkt. Dampf und Wassertropfen sammeln sich in Ecken und Fugen sowie auf Oberflächen und ziehen Staub- bzw. Schmutzpartikel an. Zurück bleiben Kalkablagerungen, Verunreinigungen, schwarze Fugen oder blinde Armaturen.
Durch Dampfentwicklung beim Baden oder Duschen können Bakterien und Sporen in die Atemwege gelangen. Auf diese Weise beeinträchtigen Schimmelpilze die Gesundheit und der Boden für Schimmel wird durch die ständig hohe Luftfeuchte und Luftzirkulation weiter genährt.
Obwohl Kühlschrank und Spüle in der Küche überraschenderweise als wesentlich bakterienbehafteter gelten als eine Toilette, ist diese, insbesondere ihr Spülrand, auch bei regelmäßiger Reinigung noch eine Quelle unsichtbarer Keime, unangenehmer Ablagerungen und Gerüche. Moderne Entwicklungen im Bereich der WCs können jedoch oftmals die Hygiene verbessern und die Reinigung erleichtern.

Wie man dagegen ankommt

1. Richtig Lüften

Die allerwichtigste und zugleich simpelste Maßnahme ist sicherlich das – richtige - Lüften des Badezimmers. Das Bad sollte eine Raumtemperatur von 21 bis 23 Grad haben, da warme Luft Feuchtigkeit besser aufnehmen kann als kalte. Die Luftfeuchtigkeit sollte 60% nicht dauerhaft überschreiten. Um die Luftfeuchte nach dem Baden oder Duschen wieder abzusenken ist es nicht nur wichtig stoßzulüften, sondern ebenso Duschvorhänge auszubreiten bzw. Duschabtrennungen abzuziehen. Warme (Handtuch-)Heizkörper entziehen nassen Handtüchern die Feuchtigkeit und können das Raumklima verbessern. Sollten sie in Ihrem Bad keine Möglichkeit zum direkten Lüften haben, beraten wir Sie auch gern bezüglich des richtigen Lüftungssystems für Ihre Gegebenheiten. Auf jeden Fall sollten Sie dieses wichtige Thema nicht unterschätzen.

2. Schimmel beseitigen und vorbeugen

Kleinere Schimmelflecken lassen sich mit 70%igem Alkohol entfernen. Bei großflächigem Befall ist eine Expertenmeinung jedoch unerlässlich. Offenporiges Holz in Form von Möbeln oder Deckenplatten speichert Feuchtigkeit und kann auf diese Weise zu einem gesunden Raumklima als Naturstoff an sich und zur Vorbeugung von Schimmel beitragen.

3. Die richtige Ausstattung

Bakterien und Verschmutzungen lässt sich mit der Wahl von hygienischen Keramikoberflächen entgegenwirken. Nano-Technologien wie der Lotus-Effekt und antibakterielle Keramikglasuren reduzieren die Angriffsfläche von Keimen und Bakterien. Überdies setzt sich der Trend des spülrandlosen WCs weiter durch. Diese innovative Lösung umgeht das Problem zugesetzter, unhygienisch verkalkter Spülränder, die beim Putzen schlecht zu erreichen sind. Noch einen Schritt weiter gehen die modernen Dusch-WCs, welche eine große Entwicklung im Bereich Bidets und der Körperhygiene selbst darstellen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel über Dusch-WCs. Wenn Sie noch ein altes Bad ohne die Vorzüge moderner Technologien haben, denken Sie doch mal über eine Renovierung nach. Ihr Bad wird nicht nur schöner, sondern auch sauberer und hygienischer werden.

(c) Bild von Villeroy&Boch

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