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Das Gästebad – oft zu Unrecht vernachlässigt

„Gästebäder haben eine wichtige Stellung inne: sie sind repräsentativ für das ganze Haus. Jeder Gast wird dort früher oder später eine gewisse Zeit verbringen, sich umsehen und natürlich einen Eindruck gewinnen.“ (Ulrike Biniok, Badplanerin)

Meine Top 3 Tipps fürs Gästebad:

„Der erste Eindruck zählt: Machen Sie den Raum zu etwas Besonderem, gerne mit ausgefallenen Fliesen, Formen und Materialien und beweisen Sie dadurch Stil und Wertschätzung ihrem Besuch gegenüber. Sorgen sie für eine angenehme Atmosphäre, in der sich Gäste willkommen fühlen: Ein paar frische Blüten oder Zweige in einer kleinen Vase, schön gefaltete Handtücher, eine besondere Seife machen Eindruck.““

„Es ist für alles gesorgt: Statten Sie Ihr Gästebad gut aus. Es muss alles enthalten sein, was Ihre Gäste brauchen und ggf. zu Hause vergessen haben. Handtücher, Seife und Duschutensilien sollten zumindest vorzufinden sein, Handcreme, Lotion und Hygieneartikel wirken besonders aufmerksam.“

„Kleine Räume größer wirken lassen: Der Raum sollte strukturiert und nicht zu überladen wirken. Damit Gästebäder wenigstens optisch größer erscheinen, empfiehlt es sich beim Baddesign großformatige, helle Fliesen auszuwählen und große Flächen zu verspiegeln.“

Das Gästebad – oft zu Unrecht vernachlässigt.

Jeder empfängt in seinen eigenen vier Wänden ab und an Besuch und meist ist es eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Doch in kleinen Wohnungen, insbesondere wenn die weit gereiste Verwandtschaft oder Freunde aus Schultagen ankündigen, über Nacht zu bleiben, kann es mitunter eng werden. Das Bad wird entsprechend häufig frequentiert. Glücklich ist, wer ein Gästebad oder doch zumindest ein Gäste-WC besitzt.  Denn das eigene Badezimmer teilt man ungern mit anderen, dient es doch inzwischen mehr und mehr als privater Rückzugsort. Und auch umgekehrt: Damit Gästen das Unbehagen erspart wird, ein Bad mit den Gastgebern zu teilen und zwischen einem Sammelsurium an Familienzahnbürsten und privaten Hygieneartikeln Badnutzungszeiten zugeteilt zu bekommen, ist ein Gästebad Gold wert. Verfügt dieses trotz kleiner Quadratmeter auch noch über eine clever untergebrachte Dusche, wird sich nicht nur Ihr Besuch rundum wohlfühlen. Auch für den Gastgeber selbst bleibt Privates privat.

Einrichtung: Was Sie für ein Gästebad brauchen

Kompakte Waschtische

Viele Hersteller bieten Waschbecken mit kleinen Abmessungen an. Insbesondere Eckwaschtische mit kleinen Unterschränken eignen sich gut, um Raum zu sparen und Ecken optimal auszunutzen. Ebenso sollten Ablagen nicht vergessen werden, damit Ihre Gäste Badutensilien ablegen oder verstauen können.

Toiletten mit geringer Auslandung

In kleinen Bädern bzw. Gäste-WCs machen wandhängende, verkürzte Toiletten eine gute Figur. Diese haben keinerlei Nachteile zu normalen WCs, sind aber weniger raumgreifend.

Platzsparende Duschen

Soll eine Dusche im Gästebad untergebracht werden, dann gilt auch hier: je platzsparender, desto besser. Schmale, bodengleiche Duschen mit Glasduschabtrennung nehmen wenig Platz in Anspruch und lassen den Raum geräumig wirken. Eine andere Möglichkeit sind Duschen mit Falttüren, die nach der Nutzung an die Wand geklappt werden. Der Trumpf: insbesondere bei Nichtnutzung wird die Duschfläche zum normalen Passierbereich im Bad. Duschkabinen, eigentlich schon fast aus der Mode gekommen, werden immer seltener verbaut und sind speziell für kleine Grundrisse absolut unpraktisch. Eine Alternative sind jedoch – wenn eine geschlossene Kabine gewünscht wird - 5-Eck- oder Viertelkreisduschen, die sich sehr gut in Ecken einfügen und eine abgeschrägte bzw. abgerundete Frontseite haben.


Gestaltung: Was Sie aus einem Gästebad machen können

Nachdem wir auf die funktionalen Anforderungen eines Gästebades eingegangen sind, geht es nun um die Potenziale des meist unterschätzten oder zu Unrecht lieblos behandelten Raumes. Ein Gästebad ist der Spiegel der Gastgeber; ist es sortiert, sauber und geschmackvoll, so erzeugt das eine Wirkung.

Darüber hinaus sollen sich Gäste wohl- und willkommen fühlen. Die richtige Deko ist dafür unerlässlich. Doch zuvor muss das Baddesign stimmen. Und dabei kann man ruhig auch mal ein wenig mutiger sein und experimentieren. Das Gästebad ist ein kleiner, eher selten und wenn dann kurz genutzter Raum. Die Gefahr, dass man sich also an Farben oder Mustern sattsieht, ist geringer als im ständig genutzten Hauptbadezimmer. Bei der Badgestaltung mutiger sein bezieht sich beispielsweise auf die Wahl ausgefallener Fliesenfarben oder –muster, kolorierte Wände, stylische Armaturen oder Sanitärobjekte in innovativen Formen. Viele Hersteller bieten Sanitärobjekte nicht nur in kleineren Abmessungen, sondern auch in ungewöhnlichen Formen und Materialien an, die sich für Gästebäder anbieten.

So können richtig kleine Schmuckstücke geschaffen werden, auf die man zu Recht stolz ist und die man gerne herzeigt.

Überzeugen Sie sich doch selbst an drei Beispielen unserer sanierten Gästebäder! 

  1. Modern trifft rustikal – Naturmaterialien und coole Formen
  2. Alles drin auf 3m² - perfekte Raumaufteilung
  3. Aus Gäste-WC wird Gästebad – neue Raumnutzung inkl. Großstadtfeeling