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Dachbad = Problembad?

Bäder unter dem Dach gelten als Behelfsbäder. Oftmals wurden sie nachträglich im Zuge eines Dachbodenausbaus installiert. Mit Dachschrägen stößt man im wahrsten Sinne des Wortes schnell an Grenzen bei der Raumaufteilung. Zudem bereiten Dachbäder Badplanern häufig Schwierigkeiten, weil der Spielraum in der Anordnung einzelner Sanitärobjekte sehr klein ist. Gefälle, Schräge, Stehhöhen, Steigleitungen… die meisten Gegebenheiten muss man hinnehmen.

Wohlfühlbad unter dem Dach

„Bei diesem Badezimmer war sofort klar, dass man aus der Not eine Tugend machen muss. Sprich: Mit einer schlauen Raumaufteilung kann man Dachschrägen optimal nutzen und ein richtig gemütliches Wohlfühlbad schaffen.“

 (Olav Schönewald, Badplaner)

Ausgangssituation:

Dachbäder wie hier im Beispiel stellen Planer häufig vor technische Herausforderungen: Steig- und Fallleitungen, statische Besonderheiten, Stehhöhen, Wärmedämmung, es gibt einiges zu beachten. Im Dachbad ergibt sich die grobe Anordnung der Sanitärobjekte meist schon durch die Lage von Strängen, notwendige Gefälle zum Wasserabtransport und unterschiedliche Stehhöhen. Da bleibt kaum Spielraum bei der Badgestaltung. Die Wanne braucht genügend Raum nach oben zum bequemen Einsteigen, Toilette oder Sitzbänke genauso wie Stauraum lassen sich dagegen gut in niedrige Höhen einfügen. Waschtisch und Spiegel müssen immer an einer geraden Wand installiert werden, der Spiegel kann jedoch maßgenau in die Dachschräge hineinlaufen. Im vorliegenden Beispiel zeigen wir eine ideale Raumaufteilung für ein Dachbad: Im Bestand befand sich ein kleines Badezimmer mit separierter, angrenzender Toilette. Die Trennung von Bad und WC entsprach nicht mehr den Anforderungen des Kunden, die Räume sollten zusammengelegt werden.

Planung

Die Kunden wünschten sich ein Komplettbad mit Badewanne und ebenerdig begehbarer Dusche, in dem die Toilette von nun an mit integriert werden sollte. Im Zuge des Umbaus sollte sich der Grundriss grundlegend ändern. Insbesondere die Schrägen wurden bei der Planung der Neugestaltung bestens ausgenutzt. Aufgrund der veränderten Anordnung der Sanitärbereiche konnte ein großzügiges Dachbad entstehen, welches mit hellen Farben für eine luftige, freundliche Atmosphäre sorgt.

Besonderheiten

Das sanierte Badezimmer ist ein wahres Raumwunder. Durch eine gelungene Anordnung der verschiedenen Sanitärbereiche wirkt der Raum strukturiert und bietet nebenher noch Unmengen von Stau- und Ablageflächen, die sich wunderschön dekorieren lassen. Z.B. eine große Kommode, die praktisch in der Schräge platziert wurde und nun ausreichend Raum für Handtücher bietet. Dusche und Toilette sind jeweils durch eingezogene Trockenbauwände abgegrenzt. Es entstand ein moderner, ebenerdig begehbarer Duschbereich. Die 6-Eck Badewanne fügt sich perfekt in die Ecke unter der Dachschräge ein und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Ein besonderes Highlight sind die Fliesen in Holzoptik. Generell kommen im Bad zumeist Fliesen als Bodenbelag zum Einsatz, da sie sich besser für eine feuchte Umgebung eignen als echtes Holz. Fliesen in Holzoptik sorgen aber für eine täuschend echte Optik und stellen eine tolle Alternative dar. So kann die praktische Fliese mit der natürlichen Ausstrahlung von Holz kombiniert werden.

Ein Mineralgusswaschtisch, eine Fußbodenheizung und ein moderner, weißer Handtuchheizkörper neben dem Duschbereich runden das helle, moderne Wohlfühlbad ab.

Die Top 3 Expertentipps für Dachbäder:

  1. An die Gegebenheiten anpassen

Im Gegensatz zum kleinen Bad ist Umdenken und Neuanordnen im Dachbad meist schwierig, weil zu viele Gegebenheiten gesetzt sind und das Brainstorming stark limitieren. Im Dachbad ist daher viel wichtiger, dass man sich optimal an die Gegebenheiten anpasst: ein Erker oder eine Nische können vielleicht genau eine Badewanne aufnehmen. Dachschrägen, die bis auf den Boden hinunterlaufen sind perfekt, um sie mit Stauräumen z.B. durch maßgeschneiderte Badmöbel auszunutzen. Und eine Dusche kann auch teilweise unter der Schräge liegen, dadurch lässt sich wie im Beispiel hier sogar noch eine Ablage- oder Sitzfläche einplanen.“

  1. Stehhöhen beachten

Nichts ist ärgerlicher, als sich jeden Tag in der Dusche den Kopf zu stoßen, beim Aufstehen von der Toilette oder aus der Badewanne immer einen krummen Rücken machen zu müssen, oder sich nicht richtig im Spiegel sehen zu können. Bereits im Vorhinein sollte genau geklärt werden, wie groß die Badnutzer sind und bis zu welcher Höhe diverse Sanitärobjekte daher unter der Schräge eingeplant werden können.“

  1. Schallschutz

Insbesondere bei Bädern unter dem Dach rauscht das Abwasser oft mehrere Meter durch die Hausleitungen in die Tiefe. Und dies kann Hausbewohner oder Familienmitglieder in benachbarten oder darunterliegenden Zimmern je nach Leitungsverlauf enorm stören. Schallschutz ist ein wichtiges Thema, was bei einer Badsanierung unter dem Dach bzw. einem Dachausbau zu Gunsten eines nachträglich eingebauten Bades noch höhere Beachtung erfahren muss.