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Die aktuellen Trends der SHK fürs Bad

Banovo: Was hat euch auf der SHK inspiriert und was stach unter der Fülle von Exponaten besonders hervor?

Ulrike Biniok: Laufen hat mit Sonar ein ungewöhnliches Handwaschbecken mit Design von Patricia Urquiola vorgestellt. Die Form aus Saphir Keramik genauso wie der Ablauf erinnern an einen Halbmond. Gut geeignet ist das kleine Waschbecken mit Standsäule für schmale Bäder bzw. Gäste-WCs und erfüllt natürlich Design-Liebhaber! Ich finde, es ist ein gelungenes Produkt!

Olav Schönewald: Besonders begeistert hat uns auch der feine Sprühnebel der Powder Rain am Stand von Hansgrohe. Jede Düse ist zusätzlich noch einmal mit 6 weiteren feinen Düsen/Aussparungen ausgestattet, um die Wasserstruktur maximal aufzubrechen. Die Brause verspricht ein einzigartiges Duschvergnügen. Wir können uns sehr gut vorstellen, wie angenehm der Sprühnebel auf dem Körper ist, da wir bereits vor Ort mit der Hand befühlen konnten, wie fein die Mikrotropfen wirklich sind.

Banovo: Das ist es wahrscheinlich auch, was eine Sanitärmesse ausmacht: zu erleben und auszutesten, wie die Produkte oder Neuheiten funktionieren!?

Olav Schönewald: Genau. Viele sagen, Messen, was will man da, das ist doch verschenkte Zeit. Aber ich sehe das so, was ich auf der SHK oder ISH in Nürnberg, Essen oder Frankfurt ausprobiert habe, was ich hautnah miterlebt habe bei Produktvorführungen, das setzt sich ganz tief fest. Da habe ich einen persönlichen Bezug dazu und kann meinen Kunden auch viel besser beraten. Ich weiß, wie sich der Sprühnebel der Powder Rain anfühlt und kann auch besser einschätzen, ob sich eine Anschaffung lohnt oder ob ich den Artikel nicht weiterempfehlen würde. Das gelingt mit dem Besuch einer Messe viel besser, als wenn Vertreter mir Dinge vorstellen oder ich nur darüber lese.

Banovo: Gab es Ausstellungsstücke, die in ihrem Design oder ihrer Form total ausgefallen waren?

Olav Schönewald: Wer kubische Formen mag und ausgefallenes Design nicht scheut, dem gefällt sicher die prisma-artige Wabenstruktur des Waschtisches Ornament von Bette Loft. Das Licht bricht sich an den verschiedenen Dreiecken und wirft interessante Schatten. In der Kombination mit Holzoptik an Wand oder Boden kommen die schwarzen Ornamente erst richtig zum Tragen. Das Objekt war besonders, wird aber sicherlich kein Klassiker, den jeder Kunde in seinem Bad haben wöllte.

Banovo: Fußballrasen im Badezimmer? Oder eher die hängenden Gärten von Babylon? Was hat es mit dem vertikalen Grün der Wandgestaltung auf sich?

Olav Schönewald: Das sind die Wandmodule Asis Plus von Emco! Ganz unaufdringlich präsentiert Emco hier eine feine Linie, die Aussparung, die den Stauraum im Modul verbirgt. Die kompakten Funktionsmodule lassen sich in jede denkbare Oberfläche einlassen, in den meisten Bädern sind es ja Wandfliesen, doch ob Holz, Kork, Marmor, Putz, oder eben Grün…. Alles ist denkbar. Natürlich braucht man eine Vorbauwand, um das Funktionsmodul bündig zu installieren. Schön auch hier wieder, auf der Messe kann man sich einen direkten Eindruck davon verschaffen, dass dieses Konzept aufgeht. Dass die Module wirklich für jede Oberfläche geeignet sind. Auf einer Messe werden alle Sinne angesprochen. Im Internet, auf der Herstellerseite, kann ich nichts fühlen und nur wenig sehen. Dreidimensionalität ist natürlich gerade bei Produkten wie dem Asis Plus wichtig, um das Produkt zu begreifen. Und da ist die Realität immer besser als Fotos oder Simulationen.

Banovo: Unterscheiden sich die verschiedenen Sanitärmessen stark voneinander?

Olav Schönewald: Die ISH in Frankfurt ist natürlich am größten. Als Weltleitmesse für Sanitär erfährt man hier, was es für Innovationen gibt. Die SHK in Essen und Nürnberg sind organisiertere Regionalmessen, die quasi aufbereiten, was im Vorjahr auf der ISH vorgestellt wurde. Generell eignen sich die Regionalmessen für uns Badplaner aber mehr; die Hallen sind überschaubarer, man schafft alles anzusehen und kann sich noch einmal viel genauer informieren, als es auf der undurchsichtigen, großen ISH möglich ist. Und es ist ja nichts veraltet, weil es in 2017 schon vorgestellt wurde. Die Innovationsgeschwindigkeit in der Sanitärbranche ist auch nicht mit der Technik- oder IT-Branche zu vergleichen.

Banovo: Zuletzt noch eine Frage, welcher Trend zeichnete sich ab?

Olav Schönewald: Beleuchtung und Lichtsteuerung sind nach wie vor ein großes Thema im Badezimmer. Emco bietet zum Beispiel eine App-Steuerung für alle Lichtquellen im Badezimmer an. Diese kann man je nach Funktionsbereich aufrufen, möchte man also baden, dann lässt sich ganz einfach die programmierte Wunsch-Badebeleuchtung anstellen. Technische Spielereien, die den Alltag komfortabler machen und schon keine Zukunftsmusik mehr sind. Aber Lichtgestaltung hat zur Zeit die höchste Relevanz für die Badezimmer-Atmosphäre.

Banovo: Vielen Dank für die geschilderten Eindrücke!