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Badtrends 2018

Badtrends 2018 – Banovo Experten ziehen ihr Resumee aus den diesjährigen Sanitärmessen: Digitalisierung, Designtrends und Produktneuheiten unter der Lupe.

Die IFH in Nürnberg und die SHK Essen sind vorbei, Banovo hat vor Ort Eindrücke zu verschiedensten Themenfeldern sammeln können und berichtet: Welche Trends und Neuheiten sind besonders aufgefallen und haben bleibenden Eindruck hinterlassen? Was erwarten wir uns von der sanitären Zukunft und wie schnell werden sich digitale Features im Badezimmer weitläufig etablieren? Was nehmen vor allem Badplaner mit für ihre tägliche Arbeit mit den Kunden?

„Als innovatives Badsanierungsunternehmen ist es essentiell, neueste Produkte, Technologien und Trends genau unter die Lupe zu nehmen. Nur so können wir unseren Kunden die Produkte empfehlen, die halten, was sie versprechen oder einen echten Mehrwert liefern. Der Besuch von Messen und der Austausch mit Herstellern gehört für Badplaner und Bauleiter bei uns daher zum festen Programm.“ (Brian Robert, Regionalleiter Ost, Banovo)

1) Digitalisierung und Smarte Features im Badezimmer

Experte: Brian Robert

Die einziehende Digitalisierung im Badezimmer ist mit Abstand das prominenteste Thema, was derzeit den Markt bestimmt!

Als IT-basierter Badsanierer interessieren uns natürlich auch digitale Innovationen im Bereich der Kundenbetreuung, Planung, Auftragsabwicklung und Projektplanung. Auf der IFH Intherm in Nürnberg wurden zahlreiche interessante Funktionen dargelegt, die das Management von Sanitärunternehmen betreffen. Die Branche hat erkannt, dass die Zeit gekommen ist auch im traditionellen, handwerksdominierten Sanitärbereich umzudenken. Bei Banovo gehen wir diesen Weg von Anfang an mit und setzen sehr stark auf digitale Prozesse.

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich natürlich zwangsläufig die Rahmenbedingungen für Produkte und Funktionen im Badezimmer. Neue Produktwelten mit neuen Bedienmöglichkeiten und neuen Anwendungsszenarien werden denkbar, wie zum Beispiel die Steuerung von Armaturen oder Heizungen aus der Ferne bzw. mehr Sicherheit im Badezimmer (Stichwort: Temperaturgesteuerte Einlaufmechanismen, Füllstandsensoren).

Meiner Meinung nach liegt das große Potenzial digitaler Funktionen im Bad in der Sammelsteuerung. Man ist nicht mehr nur limitiert auf konkrete Individualfunktionen, sondern kann kombiniert (an-)steuern. Gemeint ist damit die Bündelung unterschiedlicher Anwendungen und das noch dazu aus der Ferne, via Smartphone. Es entsteht die Möglichkeit Benutzerprofile und Settings, welche Atmosphäre, Temperatur, Waschtischhöhen, Lichtsystem und andere Wünsche betreffen, kombiniert aufrufen zu können. Die Emotionalisierung von Räumen ist ein riesen Zugewinn, der uns durch die Digitalisierung spielend leicht – mittels weniger Gesten auf einem Touchscreen - ermöglicht wird.

Smart Home Produkte sollen den Alltag erleichtern und mehr Sicherheit, Präzision und Energieeffizienz durch App-Steuerung gewährleisten. Am Ende steht natürlich immer das Wohlfühlen der Badnutzer. Man muss sich keine Gedanken mehr um das Badewasser machen, es stoppt bei Erreichen des Wunsch-Füllstandes und wird auch nie wieder zu heiß sein. Doch sind solche Funktionen Spielerei? Was macht wirklich Sinn und wie sieht es mit der Einrichtung der Systeme aus? Diese Frage stellen wir uns natürlich bei der Beratung unserer Kunden.

Smart Home Anwendungen zählen mittlerweile schon gar nicht mehr als wirkliche Innovation. Smarte Features rund um das Badezimmer jedoch sind ein neuer Geltungsbereich, den es zu testen, verstehen und schlussendlich zu bewerten gilt. Ob man braucht, was die Hersteller neuer Technologien vorstellen, oder wie man sich sein individuell bestes Package aus Funktionen zusammenstellt: das ist unsere Aufgabe in der Kundenberatung dieser Tage.

Die Digitalisierung im Badezimmer schreitet voran, wird jedoch oft noch von den Gegebenheiten bauseitiger Installation gehindert. Viele Häuser sind einfach zu alt und erfüllen keineswegs die Anforderungen an die Elektrostandards, um smarte Features zu integrieren. Für einen breiten Einsatz ist es außerdem wichtig, dass die Hersteller an einem Strang ziehen. Ein smartes Badezimmer macht nur Sinn, wenn alle Objekte und Funktionen verknüpft sind und gebündelt angesteuert werden können.

2) Aktuelle Trends in Badgestaltung, Design und Materialien

Expertin: Lilly Kruse

Radikale Stil-Zäsuren sind heutzutage selten geworden. Doch die kleinen Innovationen im Produktverarbeitungsbereich sind es, die neue Richtungsimpulse geben können und sanitären Objekten neue Eleganz verleihen. Mit veränderten Werkstoffformeln lassen sich plötzlich neue Formen und Oberflächen erschaffen. Ein auffälliger Richtungseinschlag bei der Erscheinungsform von Sanitärobjekten fiel uns über alle Messen hinweg auf: dünnwandige Materialien. Nicht nur Waschtische sondern ebenso Badewannen und andere Sanitärobjekte wirken mittels ‚Saphirkeramik’ ganz leichtfüßig-filigran.  Neben einer dezenten Erscheinung können sogar Muster in die Keramik eingearbeitet werden. Ebenso neue Beschichtungen lassen die Oberflächen von Wanne und Waschtisch samtig wirken.

Weiterhin anhaltend ist definitiv der Trend zu geradlinigen, klaren und geometrischen Formen. Insbesondere Materialien wie Holz, Plexiglas oder Hartplastik greifen dies auf. So trifft man auf Fronten in Wabenformen, Würfeln und Kassetten, die sich gut in die kühl-geordnete Linie einfügen. Die Moderne, teils mit sichtlichen Rückgriffen auf skandinavische Gestaltungstradition, zieht sich weiterhin durch das Badezimmerdesign. ‚Lieber weniger als mehr’ und Gediegenheit geben den Ton an. Einzig der Retrostil scheint parallel eine Koexistenz zur schlichten Mainstream-Moderne zu führen. Dunkle Holztöne aus Teak oder Walnuss und die klassischen Formen berühmter Designepochen lassen zumindest Nostalgikerherzen höherschlagen. Wenn es die richtige Mischung ist und die „alten“ Stücke nur gekonnt Akzente setzen, dann kann man auf Retro zurückgreifen. Generell ist man aber mit einer schlichten, modernen Note auf der sicheren Seite. Je extravaganter die Stücke, desto höher das Risiko sich alsbald sattzusehen. Und natürlich ist der luftige skandinavische Stil nach wie vor beliebt und steht für ein freundliches Ambiente mit viel Licht. Wer möchte nicht, dass das Badezimmer hell und großzügig wirkt?

Badezimmer Einrichtung und Sanitärobjekte sind schon längst nicht mehr verspielt, neue Spielerei nun sind die ganzen technischen Features, die Einzug in die heimischen Bäder halten. Showerlösungen werden durch edle Touchscreens bedient und Dusch-WCs verlieren nach und nach ihre klobige, einschüchternd-komplizierte Erscheinung und werden immer überzeugender als normale WCs getarnt; WCs mit viel Potenzial unter der Verkleidung. In die Zukunft blickend lässt sich wohl sagen, dass die Verbindung Technik und Gestaltung mehr und mehr in den Fokus rücken wird. Herausforderung der Designer in den nächsten Jahren wird sein, Lösungen zu entwickeln, um technische Elemente im richtigen Maß in ein gelungenes Baddesign einzubinden.

3) Produktneuheiten und Innovationen

Expertin: Diana Schenk

Für eine der relevantesten Neuheuten halte ich die EMCO Wandmodule, die clever Stauraum verbergen. Nahezu alle Oberflächenmaterialien zur Verkleidung sind denkbar und durch eine wandbündige Installation eignet sich das System auch für besonders kleine oder verwinkelte ‚Problembäder’. Es sieht einfach alles sehr geradlinig und aufgeräumt aus, viele schätzen das.

Doch auch das Knopfdruck-Bedienelement Rain Select von Hansgrohe sowie das Emotion Wellfit Duschsystem von Hansa sind wahre Hingucker: Mit edlem Design und überzeugend-einfacher Handhabung geben sie den Ton im Badezimmerdesign an. Das Emotion Wellfit System überzeugt noch dazu durch seine Warm-Kaltwasser-Behandlung, die muskelregenerierend und entspannend wirkt.

Nicht nur Wellness und tolles Design begeistern mich bei den aktuellen Produktneuheiten, auch sicherheitsrelevante Neuerungen wie das Grohe Sense System sind sehr spannend. Das Warnsystem überwacht Bereiche in denen Feuchtigkeit oder Lecks auftreten können und ist im Stande zu warnen bzw. die Wasserzufuhr zu unterbrechen wenn Schäden drohen. Dank des Systems hat man die Wasserzufuhr in Haus oder Wohnung vollständig im Griff. Selbst Schäden durch geplatzte Rohre werden mittels automatischer Wasserabschaltung minimiert.

Das Grohe Sense System ist eine echte und vor allem längst überfällige, massentaugliche Innovation. Für Eigenheim genauso wie Mietbereich eignet sich das Warnsystem besonders um Schäden an der Substanz im Zaum zu halten. Ein klasse Produkt, was ich definitiv meinen Kunden empfehlen werde.

Vielleicht eine Revolution im Duschbereich ist das NEXSYS Duschwannenprinzip, was als einbaufertiges Komplettsystem konzipiert ist. Alle Bestandteile (Ablaufrinne, Duschfläche, Board und Gefälleträger) sind fertig verbunden. Schneller gelangt man kaum zu einer bodengleichen Duschfläche!

Das Dusch-WC Cleanet RIVA von Laufen ist das erste Dusch-WC was uns auch optisch zu 100% überzeugt. Dem Schweizer Produkt ist zu eigen, dass die Technik komplett im geschlossenen Keramikkorpus verborgen liegt. Das kompakte WC ist zudem intuitiv und nutzerfreundlich, man ist nicht überfordert wenn es an die Bedienungsmöglichkeiten geht. Das ist für uns das A und O, wenn wir Produkte an unsere Kunden empfehlen möchten.