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Förderung

KfW-Förderung für Ihr Bad: altersgerecht umbauen mit Zuschuss KfW 455

Wenn Sie Ihr Bad barrierefrei umbauen, gibt es staatliche Zuschüsse. So erhalten Sie bis zu 6.250 Euro von der KfW für Ihre Badsanierung. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Maßnahmen gefördert werden und wie Sie vorgehen müssen.

Stand: 03.08.2020
Inhaltsverzeichnis

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die größte Förderbank in Deutschland und bietet Zuschüsse für verschiedene Umbaumaßnahmen im Haus oder in der Wohnung. Dazu gehört unter anderem die altersgerechte Sanierung des Badezimmers. Das Förderprogramm nennt sich Zuschuss KfW 455 oder genauer gesagt: Zuschuss 455-B (Barrierereduzierung – Investitionszuschuss).

„Für alle, die Barrieren in ihrer Wohnung reduzieren
und mehr Wohnkomfort schaffen wollen.“
KfW zum Zuschuss 455

Wenn Sie Ihr Bad renovieren oder sanieren, übernimmt die KfW bei Einzelmaßnahmen unter bestimmten Umständen zehn Prozent der förderfähigen Kosten, bis maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit. Werden bestimmte Kriterien in Puncto Barrierefreiheit erfüllt beziehungsweise mehrere Maßnahmen zur Barrierereduzierung durchgeführt ("Standard Alters­gerechtes Haus"), sind bis zu 12,5 Prozent Zuschuss möglich – maximal 6.250 Euro. Allerdings muss die Förderung beantragt werden, bevor Sie mit der Badrenovierung richtig beginnen. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich. Zudem gibt es die KfW-Förderung nur für Privatleute.

Info: Barrierefreies Bad

Von einem barrierefreien Badezimmer spricht man dann, wenn ein Badezimmer altersgerecht oder sogar behindertengerecht gestaltet wird. Dazu zählen bodengleiche Duschen und ausreichend Bewegungsraum.

Geförderte Maßnahmen durch die KfW beim Badumbau

Bei einem Umbau im Badezimmer fördert die KfW verschiedene Maßnahmen, die Barrieren abbauen und den Wohnkomfort steigern. Das sind im Einzelnen:

  • Änderung der Raumaufteilung des Bades
  • Schaffung bodengleicher Dusch­plätze einschließlich Dusch­(-klapp)sitze
  • Modernisierung von Sanitär­objekten (WC, Bidets, Wasch­becken und Bade­wannen einschließlich mobiler Liftsysteme)

Entfallen Barrieren im Wohnraum, können auch Menschen im hohen Alter oder mit Behinderung das Badezimmer ohne Schwierigkeiten nutzen. Eine bodentiefe Dusche wirkt zudem schick und modern. Wer eine Badsanierung plant, kann die Gelegenheit für eine Barrierereduzierung nutzen – und dabei von der staatlichen Förderung profitieren. Die KfW hat die wichtigsten Informationen in einem Merkblatt (PDF) zusammengestellt. Gerne beraten auch unsere Badplaner Sie zu Ihren Möglichkeiten für eine Förderung. Starten Sie einfach kostenlos und unverbindlich mit der Badplanung, unsere Experten kennen alle Anforderungen der KfW.

Voraussetzungen der KfW-Förderung

Um den Umbau des Bades zu fördern, gibt es gewisse Voraussetzungen. Das Gebäude muss in jedem Fall überwiegend dem Wohnen dienen. Es darf sich auch nicht um eine Ferienwohnung oder ein Wochenendhaus handeln. Zu den technischen Anforderungen zählen unter anderem die Raumgröße (mindestens 1,80 x 2,20 Meter) oder eine bodengleiche Ausführung von Duschplätzen mit rutschfesten oder rutschhemmenden Bodenbelägen. Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen wie Banovo durchgeführt werden.

Technische Mindestanforderungen
Raumänderung
  • Mindestgröße des Bads

    1,80 x 2,20 Meter

  • Vorgaben für Bewegungsflächen

    Platz vor & zwischen Sanitärobjekten

  • Innentüre

    schiebbar oder nach außen zu öffnen und von außen entriegelbar

  • Spätere Nachrüstung ermöglichen
Sanitärobjekte
  • Waschbecken /-tische

    mind. 0,48 Meter tief und Kniefreiheit zur Nutzung im Sitzen

  • WCs

    Sitzhöhe nach Bedarf oder in der Höhe flexibel

  • Badewannen

    Höhe max. 0,5 Meter, Alternativen möglich

Alle Informationen im Detail finden Sie auf der Webseite der KfW in einem PDF-Merkblatt und dem zugehörigen PDF-Anhang: "Technische Mindestanforderungen und förderfähige Maßnahmen".

Fördermittel für Baukosten und Nebenarbeiten

Die KfW fördert grundsätzlich alle Maßnahmen, die unmittelbar für die Ausführung und Funktionstüchtigkeit erforderlich sind. Dazu zählen das Material und der fachgerechte Einbau. Es werden die Bruttokosten der Umbaumaßnahme (inklusive Mehrwertsteuer) berücksichtigt. Allerdings wird die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen wie beispielsweise Mobiliar oder Elektrogeräte prinzipiell nicht gefördert. Es müssen Handwerksbetriebe beauftragt werden, die die Arbeiten regulär auf Rechnung durchführen. Eigenleistung oder die Leistung privater Helfer fördert die KfW nicht.

Neben den Baukosten werden auch Baunebenkosten berücksichtigt, wenn diese in unmittelbarem Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Barrierereduzierung stehen, zum Beispiel die Beratung, Planung und Baubegleitung. Definitiv nicht gefördert werden Kosten der Beschaffung von Finanzierungsmitteln, Kosten der Zwischenfinanzierung, Versicherungsbeiträge, Kapitalkosten, Steuerbelastungen des Baugrundstückes, Kosten von Behörden- und Verwaltungsleistungen, Umzugskosten und Ausweichquartiere.

Tipp

Prüfen Sie auch eine Förderung für energieeffizientes Sanieren, wenn Sie im Zuge der Badsanierung beispielsweise auch neue Fenster einbauen. Die KfW bietet hier einen Investitionszuschuss (Zuschuss 430) oder einen Kredit (KfW 151, 152).

Beantragung der KfW-Förderung

Sie müssen den Zuschuss vor Beginn der Bauarbeiten beantragen, wobei Beratung und Planungsarbeiten im Vorfeld noch nicht dazu zählen. Den Antrag stellen Sie online über das Zuschussportal der KfW. Dort wählen Sie das Produkt „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ (Zuschuss KfW 455) und einen Verwendungszweck aus dem Bereich „Barrierereduzierung“. Für den Antrag brauchen Sie die Angebote und Kostenvoranschläge der Installateure und Badezimmerplaner. Wenn Sie Ihr Bad von Banovo sanieren lassen, erhalten Sie alles aus einer Hand und es reicht der Kostenvoranschlag oder Vertrag von uns.

KfW-Kredit als Alternative

Eine weitere Möglichkeit ist, sich die Badrenovierung mit einem geförderten Kredit der KfW zu finanzieren. Das Programm läuft unter dem Namen Kredit 159 für altersgerechtes Umbauen. Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim Zuschuss, allerdings wird hier für das neue barrierefreie Bad ein Darlehen in Höhe der förderfähigen Kosten (bis 50.000 Euro) ausbezahlt. Der Effektivzins des Darlehens ist günstiger als die marktüblichen Zinssätze und die Förderung ist unabhängig vom Alter. Und das Programm ermöglicht eine tilgungsfreie Anlaufzeit am Anfang des Kredits. Allerdings können Sie den Kredit (KfW 159) und den Zuschuss (KfW 455) nicht miteinander kombinieren. Den Antrag für das Förder-Darlehen stellen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern über einen Finanzierungspartner, zum Beispiel Ihre Hausbank oder eine Sparkasse.

Zuschuss 455-B
  • Zuschuss für den Abbau von Barrieren und für mehr Wohnkomfort

  • bis 12,5 % der förderfähigen Kosten
     
  • Zuschuss bis zu 6.250 Euro
     
  • unabhängig von Ihrem Alter
     
  • Für alle, die Barrieren in ihrer Wohnung reduzieren und mehr Wohnkomfort schaffen wollen

Zuschuss und Föderung: weitere Möglichkeiten

  • Bei entsprechender Pflegestufe beteiligen sich beispielsweise die Pflegekassen am Umbau von bestimmten Projekten wie barrierefreien Duschen oder höhenverstellbaren WC's.
  • Krankenkassen übernehmen Kosten für Hilfsmittel wie Duschstühle oder Haltegriffe, wenn diese vom Arzt verschrieben werden und der Antrag auf Kostenübernahme im Voraus eingereicht wird. 
  • In einigen Bundesländern gibt es außerdem Landesförderprogramme, die man unter Umständen in Anspruch nehmen kann. Beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt es mehr Informationen zu diesem Thema.

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