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„Als einer der größten Badsanierer Deutschlands bieten wir den Kunden eine innovative Komplettlösung für ihre Badsanierung“

Wie kamen die Banovo-Gründer auf Ihre Geschäftsidee? Mareike Wächter und Michael Dreimann erklären im Interview was das Besondere an ihrem Sanierungsservice für Bäder ist, wie sie die Möglichkeiten der Digitalisierung für ein gutes Kundenerlebnis nutzen und weshalb eine Haussanierung im Süden Münchens alles ins Rollen brachte.

Frage: Frau Wächter, Herr Dreimann, Sie beide kommen aus der klassischen Unternehmensberatung und eben nicht aus einem Handwerksbetrieb. Wie sind Sie auf Ihre Geschäftsidee gekommen?

Mareike Wächter: Michael und ich sind direkt nach dem Studium zur Beraterfirma Bain & Company gegangen und lernten uns dort bei einem gemeinsamen Projekt kennen. Nach insgesamt fünf Jahren als Consultants trennten sich unsere beruflichen Wege. Michael ging zu Check24 und ich zu Planet Sports. Wir haben uns nie aus den Augen verloren und der Wunsch, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen, blieb bestehen. Vor knapp drei Jahren haben wir diesen Traum tatsächlich verwirklicht und sind Unternehmer geworden.

Michael Dreimann: Die Idee für Banovo kam uns, als ich mit meiner Frau im Süden von München ein Haus sanierte. Bei diesem Projekt bemerkte ich, dass gerade das Thema Badsanierung sehr spezifisch und komplex ist. Der Markt der Anbieter ist für den Kunden sehr intransparent. Die lokalen Installateure verlangen für Badewannen oder Waschbecken viel höhere Preise als etwa die Sanitär-Online-Shops für dieselben Produkte verlangen. Doch Online allein bietet auch keine Lösung für die Kunden. Zwar kostet dort die Badewanne erheblich weniger als beim Installateur. Aber wenn ich das Produkt online geordert habe, baut es mir kaum jemand professionell ein. Und der Kunde muss die Badsanierung mit mehreren Gewerken häufig selbst koordinieren. Wir haben erkannt, dass der Markt spannend und lokal ausgerichtet ist. Es gibt noch keine großen Anbieter mit digitalen Fullservice-Prozessen. Mit Banovo bieten wir dem Kunden nun die Badsanierung als Komplettpaket und vereinen die Vorteile von lokalen Anbietern und dem Online-Handel.

Frage: Stellen Sie die Spielregeln des Marktes auf den Kopf und spüren Sie Gegenwind von den traditionellen Anbietern?

Mareike Wächter: Eigentlich nicht, wir bringen ja allen Beteiligten einen Mehrwert – sowohl dem Installateur, wie auch dem Großhändler und natürlich vor allem dem Kunden. Wir kaufen bei Großhändlern, sind einer ihrer wichtigen Abnehmer. Auch die kleinen Installateurs-Betriebe profitieren von uns, denn wir verschaffen ihnen zusätzliche Aufträge im Komplettbadsanierungsbereich und damit Umsatz. Viele kleine Betriebe können ja gar keine Badsanierung aus einer Hand mit den vielen verschiedenen Gewerken anbieten. Die Handwerksbetriebe merken schnell, was für Vorteile auch sie durch eine Zusammenarbeit mit Banovo haben. Sie erhalten von uns das fertige Leistungsverzeichnis, brauchen sich nicht um die mühsame Planungsphase kümmern und haben nur uns als Ansprechpartner.

Michael Dreimann: Wir sorgen für einen effizienten Umgang mit den knappen Kapazitäten. In der Branche gibt es die Befürchtung, dass die Ressourcen der Handwerker begrenzt sind. Die großen Händler sehen uns daher eher als Lösung. Wir sorgen dafür, dass die Bäder kompetent saniert werden, steuern die Prozesse digital und so können sich die Installateure auf ihr Handwerk konzentrieren. Für Trockenbauer, Elektriker oder Fliesenleger sind wir eine Hilfe, weil wir ihnen neue Möglichkeiten bieten und sie jeden Monat einige Badsanierungen mit uns durchführen können.

Frage: Was ist das Besondere an Ihrem Geschäftsmodell?

Mareike Wächter: Wie bieten einen Service, den Kunden bisher nicht bekamen. Wegen der Komplexität einer Badsanierung, der Vielzahl der benötigten Produkte und Arbeitsschritte sind sie auf persönliche und kompetente Beratung angewiesen. Unsere Kunden können bequem von zuhause, kostenfrei und unverbindlich testen wie alles laufen könnte und per Videokonferenz eine Badplanung mit einem professionellen Berater machen. Sie müssen sich eben nicht beim Großhändler vorher anmelden und erhalten dann erst Wochen später einen Termin.

Michael Dreimann: Zusätzlich haben wir den Vorteil, dass wir mit bisher 350 sanierten Bädern im Markt bereits zu den größten Anbietern in Deutschland gehören und bewiesen haben, dass wir es können. Wir haben damit einen Erfahrungsschatz, den ein lokaler Wettbewerber kaum aufbringt. Wir können eben sehr komplexe Sanierungen mit Kunden planen und mit unseren Partnern ausführen. Wir nutzen digitale Prozesse, um es für den Kunden einfacher und günstiger zu gestalten. In der Offline-Welt stellen wir ihnen dann einen erfahrenen Bauleiter zur Seite, der die Ausführung überwacht und die Arbeit der Handwerker koordiniert. Der Kunde muss eben nicht mit diversen Handwerksbetrieben Verträge schließen. Alles läuft bequem und transparent über uns - und das zu einem Festpreis, der wegen unserer digitalen Prozesse auch günstig ist.

Frage: Welche Prozesse sind schon digitalisiert?

Mareike Wächter: Der gesamte Prozess ist digitalisiert – von der Kundengewinnung über die Planung bis zur Ausführung und Abnahme.  Unsere  Kundengespräche erfolgen per Videokonferenz, die Planung und Darstellung des neuen Bades wird durch eine 3-D-Software visualisiert. Unser Bauleiter vor Ort steht über eine App mit uns in Kontakt, dokumentiert und überwacht die Sanierung und den Einsatz der Handwerker. Das macht sämtliche Prozesse sehr effektiv, transparent und hilft uns somit auch eine sehr gute Qualität abzuliefern..

Frage: Wie kommt Ihre Idee bei Investoren an und wo wollen Sie mit Banovo noch hin?

Michael Dreimann: Wir haben uns anfangs viel Zeit genommen, um konzeptionell zu klären wie unsere Strategie umgesetzt wird. Schon vor den ersten Investorengesprächen hatten wir Kontakt zu Großhändlern, um zu sehen, ob diese uns beliefern werden und wie der Markt funktioniert. Unser erstes Treffen mit einem Investor war gleich erfolgreich, er hat fast das gesamte Erst-Investment übernommen. Später kamen noch weitere Investoren dazu, diese Phase lief reibungslos. Aus Sicht der Investoren sind wir ein innovatives Startup, das sich um die Digitalisierung des Handwerkes kümmert. Wir sind aber auch ein bodenständiges Unternehmen und können reale Zahlen vorweisen. Womöglich werden wir uns später auch um Themen wie die Renovierung von Wohnungen kümmern. Aber zunächst bleiben wir erstmal bei der Badsanierung. Experten schätzen den Gesamtmarkt auf 500.000 bis 700.000 Badsanierungen in Privathaushalten pro Jahr in Deutschland. Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu.

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Das Interview führte Andreas Nölting

www.noeltingmedia.com

* Durchschnittliche Ersparnis beim Kauf der Badausstattungsprodukte gegenüber dem unverbindlichen Verkaufspreis des Herstellers.