Komplette Badsanierung
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Für ein entspanntes und effizientes Arbeitsleben

Jeder zweite Mitarbeiter des Münchener Startups Banovo arbeitet von zu Hause und zuweilen gar aus fernen Regionen. Beim Anbieter für Badsanierungen sind die Arbeitszeiten variabel, können dem Leben angepasst werden. Niemand  kontrolliert  penibel. Allein das Ergebnis des Jobs zählt. Was bringt diese Form von „new work“ für alle Beteiligten? Wie werden Job und Kommunikation organisiert? Und wie kann ein Startup, dessen Mitarbeiter nicht alle vor Ort sind, effizient geführt werden? Die Unternehmensgründerin Mareike Wächter, die Badplanerin Diana Schenk und die Trainerin Lynda Uhler berichten über ihre Erfahrungen.

Mareike Wächter, Unternehmensgründerin

Wir sind ein wachsendes Unternehmen und suchen häufig neues Personal. Nur fünf Prozent unserer Bewerbungen kommen aus München. Dort ist unsere Zentrale. Wenn ich meine Stellen deutschlandweit ausschreibe, erhalte ich das Zwanzigfache an Bewerbungen und wir finden richtig gute und motivierte Arbeitskräfte. Die neuen Kollegen sind glücklich, dass sie einen Job haben, mit dem sie Privates und Berufliches gut verbinden können. Die Möglichkeit für ein Home Office ist ein positives Angebot für unsere Mitarbeiter und deren Familien. Unsere Kollegen haben zudem flexible Arbeitszeiten, können sie an ihren Tag anpassen. Natürlich muss diese individuelle Flexibilität mit den Erfordernissen des Unternehmens und den Wünschen der Kunden in  Einklang gebracht werden. Und das klappt prima. Unser unternehmerischer Fokus liegt auf der Ergebnisorientierung. Wir überwachen die jeweiligen Arbeitszeiten nicht. Wenn jemand sehr aeffizient ist und dafür weniger arbeiten muss, ist das in Ordnung. Es interessiert mich nicht, wie lange meine Mitarbeiter am Schreibtisch sitzen, solange sie die vereinbarten Ergebnisse liefern. Es geht um Vertrauen und ich vertraue meinen Mitarbeitern. Wir haben Teams gebildet, die landesweit zusammen arbeiten. Es gibt Teammeetings per Video-Konferenz und Gespräche am Telefon. Bei individuellen Schwächen helfen wir mit einem Training in München. Wichtig für remote work ist eine gute Technologie. Daher haben wir von Anfang an viel Wert auf ein exzellentes technisches Setup gelegt, damit unsere Leute effizient von zu Hause arbeiten können: Eine IP-Telefonanlage, gute Grafik- und 3D-Software auf dem Rechner, schnelles Internet und  Datenablage in der Cloud sind elementar. Unsere Mitarbeiter können von überall – also auch mobil per App -  auf die aktuellen Kundendaten zugreifen.   

Diana Schenk, Badplanerin, Salzwedel

Ich arbeite als Vollzeitkraft aus meinen Home Office aus dem Norden von Sachsen-Anhalt, Nähe Salzwedel. Ich habe ein Einzelbüro, einen Schreibtisch mit zwei Bildschirmen, einen Headset, ein paar Regale und ein Fenster mit Ausblick nach draußen. In meinem Haus lebe ich mit meinem Opa und meinem Sohn. Ich kann meinen Tagesablauf individuell einteilen. Früher hatte ich Probleme, wenn ich morgens etwas erledigen musste. Nun kann ich planen so wie ich es will. Mein Opa ist fast 90. Seitdem ich im Home Office bin, wirkt er sehr tiefenentspannt. Wenn er zum Arzt muss, ist das für uns kein Problem. Wir alle fühlen uns sehr viel entspannter. Ich bin für meine Familie greifbarer. Früher nach einem 10-Stunden-Entfernungstag war es viel stressiger. Ich fand den Alltag damals nicht schön, war 25 Jahre im Großhandel, bin jeden Morgen aus dem Haus gegangen, erst Abends wieder zurück gekommen. Nun freue ich mich über die neue Freiheit. Und Opa dreht richtig auf.  Ich habe eine Stunde mehr am Tag, weil ich nicht unnötig mit dem Auto pendeln muss. In meinem alten Job, saß ich in einem Großraum-Büro und  wurde ständig gestört, konnten nicht mehr kreativ arbeiten. Mir fehlt mein altes Leben nicht. In meinem früheren Job waren die Abläufe eher ineffizient. Die neue Freiheit bei Banovo musste ich allerdings erst lernen und hatte anfangs schlechtes Gewissen, wenn ich tagsüber andere Dinge gemacht habe. Doch nun habe ich das Gefühl sehr viel effizienter und kreativer zu sein. Meine Kunden interessiert es nicht, von wo ich arbeite. Ich erhalte viel Feedback. Etliche Kunden schreiben mir, sind dankbar und senden Fotos von dem neuen Bad. Das ist sehr schön. Im Handel hatte ich dieses Feedback nicht.

Lynda Uhler, Ausbilderin, Florida

Mein Mann ist Ingenieur und beruflich nach Florida versetzt worden. Ich habe mich über diese Chance gefreut und arbeite nun aus dem Sonnenstaat für Kunden in Deutschland. Uns trennen 8.000 Kilometer und sechs Stunden Zeitverschiebung. Kein Problem. Wenn ich mit Interessenten Planungstermine am Abend abmache, ist hier gerade Nachmittag. Ich spreche per Internetvideo mit ihnen und sie wissen meist nicht, dass ich in den USA bin. Wer es weiß, den stört nicht, ob ich aus Buxtehude oder Florida arbeite. Natürlich fehlen mit zuweilen reale Kollegen. Doch ich pflege viel Kontakt nach Deutschland, wir treffen uns regelmäßig zu Videokonferenzen, man sieht sich, tauscht sich aus. Das ist deutlich effizienter als Small Talk während der Kaffeepause. Seit einigen Wochen bin ich als Trainerin für die Ausbildung der neuen Mitarbeiter verantwortlich. Ich erkläre ihnen den Umgang mit Kunden, das Kalkulationstool und die Planungen. Gerade habe ich zwei neue Mitarbeiter geschult – Online per Video aus Florida. Das funktioniert prima und zeigt, welche Möglichkeiten die Digitalisierung eröffnet und wie Arbeitsstrukturen räumlich und zeitlich flexibilisiert werden können. Eigentlich bin ich eher „old school“ und versuche möglichst wenig Technik zu besitzen. Doch jetzt habe ich die große Chance, per Internet selbstbestimmt zu arbeiten. Die Anzahl meiner Arbeitsstunden wird nicht kontrolliert, es zählt das Ergebnis der Arbeit. Das gibt mit mir ein gutes Gefühl, ich wirke von hier effizienter und motivierter als in meinen anderen Jobs zuvor. Ich prüfe auch Marktchancen für einen Eintritt von Banovo in den USA. Wer weiß – vielleicht wird unser junges Unternehmen hier einmal eine Tochterfirma gründen und loslegen. Ich wäre garantiert dabei.

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Aufgezeichnet von Andreas Nölting

https://www.noeltingmedia.com