Bevor Sie fortfahren

In dem Sie auf „Akzeptieren” klicken, ermöglichen Sie uns über Cookies das Nutzungserlebnis für alle User kontinuierlich zu verbessern und Ihnen personalisierte Empfehlungen auch auf Drittseiten auszuspielen. Durch den Klick erteilen Sie Ihre ausdrückliche Einwilligung. Hier können Sie Ihre Einwilligung individuell anpassen.

Cookie-Präferenzen verwalten

Wählen Sie, welche Cookies Sie auf banovo.de akzeptieren.

Diese Cookies und andere Informationen sind für die Funktion unserer Services unbedingt erforderlich. Sie garantieren, dass unser Service sicher und so wie von Ihnen gewünscht funktioniert. Daher kann man sie nicht deaktivieren.
Wir möchten für Sie unseren Service so gut wie möglich machen. Daher verbessern wir unsere Services und Ihr Nutzungserlebnis stetig. Um dies zu tun, möchten wir die Nutzung des Services analysieren und in statistischer Form auswerten.
Um unseren Service noch persönlicher zu machen, spielen wir mit Hilfe dieser Cookies und anderer Informationen personalisierte Empfehlungen und Werbung aus und ermöglichen eine Interaktion mit sozialen Netzwerken. Die Cookies werden von uns und unseren Werbepartnern gesetzt. Dies ermöglicht uns und unseren Partnern, den Nutzern unseres Services personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf einer website- und geräteübergreifenden Analyse Ihres Nutzungsverhaltens basiert. Die mit Hilfe der Cookies erhobenen Daten können von uns und unseren Partnern mit Daten von anderen Websites zusammengeführt werden.
Tipp: Jetzt planen, beim Badumbau Steuervorteile von 2.000 € sichern* »
Kontakt

Begehbare Dusche: Der sichere Duschbereich

Eine begehbare Dusche sieht nicht nur edel aus – durch eine geringe oder gar abwesende Einstiegshöhe ist sie für Jung und Alt komfortabel und praktisch. Vor allem die ebenerdige Dusche ist eine begehrte Variante bei der Badsanierung. Sie fügt sich fließend in den Rest des Bads ein und lässt den Raum offen wirken. Mit ein paar weiteren Vorgaben wird die bodengleiche Dusche sogar barrierefrei. Was genau die begehbare Dusche ausmacht, welche Varianten es gibt und wie sie im Altbau möglich ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber und von unseren persönlichen Experten über begehbare Duschen.
 

Stand: 11.11.2020
Inhaltsverzeichnis

Die Begrifflichkeiten rund um die begehbare Dusche

Begehbar, Walk In, bodengleich, ebenerdig, bodennah – so viele verschiedene Begriffe werden in Zusammenhang mit dem Thema „Dusche“ genannt. Doch was genau bedeuten sie? Wir möchten für Sie Licht ins Dunkel bringen und Ihnen diese kurz erklären.

Eine bodennahe, flache Duschwanne bietet einen komfortablen Einstieg in die begehbare Dusche.
Eine bodennahe, flache Duschwanne bietet einen komfortablen Einstieg in die begehbare Dusche.

Eine begehbare Dusche gibt es in verschiedenen Ausführungen: bodengleich, bodennah mit einer Duschwanne mit einer Tiefe von höchstens 2,5 Zentimeter, oder auf einem Podest aufgebaut. Durch den niedrigen bis abwesenden Rand des Duschbereichs, gestaltet sich der Ein- und Ausstieg einfach und angenehm. Die Walk In-Dusche ist eine beliebte Variante der begehbaren Dusche mit einer festen Duschtrennwand. 

Die bodengleiche oder auch ebenerdige Dusche sind Synonyme füreinander. Die beliebteste Art der begehbaren Dusche zeichnet sich dadurch aus, dass die Bodenfläche der Dusche eben in den Badezimmerboden übergeht. So entsteht eine plane Bodenhöhe im gesamten Bad.

Bodennah“ hingegen bezeichnet eine Konstruktion des Duschbereichs mit einer flachen Duschwanne mit einer Tiefe von höchstens 2,5 Zentimeter. Ist ein ebenerdiger Einbau nicht möglich, ist so der Einstieg immer noch sehr komfortabel.

Die Varianten der begehbaren Dusche

Bei der begehbaren Dusche gibt es wie bei Badewannen, WCs, Waschtischen und Unterschränken eine große Auswahl an Varianten. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Beliebtesten vor: Die ebenerdige Dusche, der barrierefreie Duschbereich sowie die begehbare Dusche auf einem Podest.

Die bodengleiche, geflieste Dusche geht unsichtbar in den Badboden über.
Die bodengleiche, geflieste Dusche geht unsichtbar in den Badboden über.

Ebenerdige Dusche – das bodengleiche Modell

Um in Ihrem Bad den Traum einer ebenerdigen Dusche zu erfüllen, ist eine ausreichende Aufbauhöhe notwendig. Das bedeutet, dass der Boden von der Rohdecke bis zum Bodenbelag in diesem Bereich tief genug sein muss, um das Duscheinbauelement, den Ablauf sowie das nötige Gefälle zum korrekten Ablauf des Wassers zu beherbergen. Dies ist nicht immer problemlos möglich und man muss notgedrungen zu Alternativen wie einem Podest greifen. Ist die Aufbauhöhe aber ausreichend, kann vom Profi die bodengleiche Dusche eingebaut werden. Dabei haben sie zwei Möglichkeiten.

Bodengleiche Dusche mit Fliesen

Anstatt Fliesen wird bei dieser bodengleichen Dusche eine ebenerdige Duschwanne eingesetzt.
Anstatt Fliesen wird bei dieser bodengleichen Dusche eine ebenerdige Duschwanne eingesetzt.

Die erste Möglichkeit ist eine ebenerdige Dusche mit Fliesenspiegel. Diese Art fügt sich fließend in den Rest des Badezimmers ein und wirkt besonders edel. Hierfür wird zunächst die benötigte Tiefe in der Bodenfläche des Duschbereichs geschaffen und ausgehoben. Der Bereich wird dann mit einem Gefälleestrich ausgekleidet, in dem der gewünschte Ablauf und das Duschelement eingearbeitet, sowie abgedichtet wird. Anschließend wird dieser Bereich wie gewünscht gefliest.

Ebenerdige Dusche mit bodengleicher Duschwanne

Möchten Sie auf putzintensive Fliesenfugen auf dem Boden der begehbaren Dusche verzichten, ist die bodengleiche Dusche mit einer Duschwanne die Lösung. Diese Duschwanne hat höchstens eine Tiefe von 2,5 Zentimetern und ist von vielen Herstellern sogar als ultraflache Wanne verfügbar. So erhalten Sie einen pflegeleichten Duschbereich, der sich auf einer Höhe mit dem Rest des Bads befindet.

Barrierefreie Dusche

Nicht jede bodengleiche Dusche ist gleichzeitig barrierefrei. Ist Ihnen dies jedoch wichtig, sollten bei der Planung der behindertengerechten Dusche einige Dinge beachtet werden. Ab einer Duschfläche von 120 mal 120 Zentimetern und einem Übergang zur Dusche mit höchstens zwei Zentimetern gilt der Duschbereich als barrierefrei. Soll der Bereich mit einem Rollstuhl nutzbar sein, ist eine Fläche von 150 mal 150 Zentimeter nötig. Zudem muss der Belag, sprich Fliesen oder Duschwanne, rutschhemmend sein. Ein Sitz an der Wand sollte installiert werden können, ebenso Stütz- und Haltegriffe. Die Auswahl und Installationshöhe der Armaturen sollten individuell auf Sie abgestimmt sein. Dabei sind unsere Banovo-Badplaner-Experten sehr gerne behilflich. Sie beraten Sie auch gerne zu der finanziellen KfW-Förderung für barrierefreie Umbauten.

Begehbare Dusche auf Podest

Ist die ebenerdige Dusche nicht möglich, bietet die begehbare Dusch mit einem Podest eine Alternative.
Ist die ebenerdige Dusche nicht möglich, bietet die begehbare Dusche mit einem Podest eine Alternative.

Leider ist es nicht immer möglich, bei der Badsanierung eine Dusche bodengleich zu gestalten. Wenn die Aufbauhöhe zu gering ist und auch nicht mit einer Kernbohrung hergestellt werden kann, ist ein Podest eine tolle Alternative. Die Elemente, die sich eigentlich im Bodenausschnitt befinden sollten, werden inklusive Gefälle in einem erhöhten Podest untergebracht. Dieses Podest kann je nach Notwendigkeit beliebig hoch gebaut und natürlich Ihren Wünschen entsprechend verfliest werden. So entsteht trotz Erhöhung ein harmonisches Gesamtbild und der Duschbereich wird in den restlichen Boden integriert. Alternativ können Sie auch eine ultraflache und pflegeleichte Duschwanne auswählen, die das Podest funktional schmücken soll.
 

Der Bodenablauf der Dusche

In dieser begehbaren Dusche ist eine Duschrinne verbaut.
In dieser begehbaren Dusche ist eine Duschrinne verbaut.

Ein wichtiger Faktor für die bodengleiche Dusche ist vor allem das richtige Höhenverhältnis vom Ablauf der Dusche zum Abflussrohr. Damit das beim Duschen entstehende Wasser abfließen kann, ist ein Gefälle von mindestens zwei Prozent und ein Entwässerungselement nötig. Ein Beispiel, um dies klarer zu machen: Ist die Duschfläche mit 100 Zentimetern eingeplant, sollte der Ablauf, zum Beispiel eine Duschrinne, zwei Zentimeter tiefer liegen als die äußere Kante des Duschbereichs. So wird sichergestellt, dass das Duschwasser keine Überschwemmung im Bad verursacht, sondern schnell ablaufen kann. Auch die Wahl des Duschkopfs und die entstehende Wassermenge ist hierbei entscheidend. Die Komponenten Wassermenge, Duschfläche, Ablaufelement und Wandabfluss müssen daher perfekt aufeinander abgestimmt sein. Um den Bodenablauf in der Dusche zu gestalten, gibt es viele Varianten. Beliebte Installationen gehören zu den Modellen der Linienentwässerung, zum Beispiel eine längliche Duschrinne, und der Punktentwässerung mit einem runden Ablauf. Je nach Geschmack gibt es hier eine Vielzahl an Designs zum Beispiel mit schicker Edelstahlverkleidung.

Um das Gefälle herzustellen, wenn die Aufbauhöhe nicht ausreicht, gibt es neben der Kernbohrung nach unten, zwei weitere Möglichkeiten. Zum einen bieten sich ultraflache Abläufe an. Sie benötigen eine geringere Tiefe als ein Standardablauf. Sie entsprechen aber so nicht der Norm hinsichtlich der Sperrwasserhöhe. So kann es zu Geruchsbildung aus dem Abfluss kommen – vor allem, wenn Dusche nicht täglich genutzt wird. Zum anderen, eine weitere Möglichkeit: Eine Ablaufpumpe, die das Wasser auch ohne Gefälle ablaufen lässt. Diese hat aber eine gewisse Aufbauhöhe, die miteinberechnet werden muss, sowie einen stolzen Preis. Außerdem erzeugt sie ein Geräusch und muss intensiv gewartet werden. Daher sind diese Optionen nur sehr individuell für einen bodengleichen Ablauf empfehlenswert.

Eine Duschabtrennung aus Glas ist eine beliebte Variante.
Eine Duschabtrennung aus Glas ist eine beliebte Variante.

Duschabtrennung für begehbare Duschen

Genauso individuell wie die Realisierbarkeit der begehbaren Dusche, ist auch die Gestaltung der Duschabtrennung dafür. Je nach Duschkopf und der damit erzeugten Wassermenge, sowie der zur Verfügung stehenden Duschfläche, muss die Duschabtrennung für jede begehbare Dusche neu geplant werden. Sie haben dabei verschiedene Möglichkeiten an Material und Gestaltung. An einer oder zwei Seiten begrenzt, komplett geschlossen oder mit einer Trockenbauwand abgetrennt – die Wahl der Abtrennung erfolgt durch unsere Badplaner individuell je nach Raumsituation und Ihrem Budget. Die Abtrennung kann nach Ihrem Geschmack rahmenlos, teilgerahmt oder vollgerahmt erfolgen. Bei dem Material haben Sie zum Beispiel die Wahl aus Echt- oder Kunstglas.

Nischen sind eine tolle Stauraum-Möglichkeit in der begehbaren Dusche.
Nischen sind eine tolle Stauraum-Möglichkeit.

Die richtige Ablage in der Dusche

Entscheiden Sie sich für eine begehbare Dusche, fehlt durch den fehlenden Rand der Duschwanne häufig Ablagefläche für Shampoo und Duschgel. Natürlich könnten Sie diese Dinge auf den Boden der Dusche stellen. So wirklich schön sieht das allerdings nicht aus. Zudem müssen sie sich auch ständig runterbücken. Bei begehbaren Duschen eignen sich daher vor allem Nischen in der Duschwand, eventuell sogar beleuchtet, als optimaler Stauraum für die Duschutensilien. So haben Sie auf Augenhöhe die notwendigen Dinge griffbereit und haben ein perfektes Akzentlicht.

Dusche ebenerdig einbauen im Altbau

Der Altbau ist bei der Badsanierung immer eine Herausforderung. Dies macht sich vor allem bei der Sanierung der Dusche bemerkbar. Bei der Planung fragen Kunden uns oft: „Ist eine bodengleiche Dusche im Altbau möglich?“ Die Banovo-Experten würden hier gerne ein „Ja, sicher!“ antworten. Leider ist die Möglichkeit oft nicht direkt ersichtlich. Bei einer begehbaren Dusche im Altbau sind unsere Badplaner häufig mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert.

Ausschlaggebend für die Einschätzung ist vor allem der vorliegende Bodenaufbau, der aber oft erst nach dem Abriss für den Bauleiter und uns Badplaner ersichtlich wird. Erst dann kann individuell entschieden werden, ob und inwiefern die nötige Aufbauhöhe vorhanden und damit eine begehbare Dusche realisierbar ist.

Diana Schenk, Badplanerin

Ist die notwendige Tiefe nicht vorhanden, ist die Kernbohrung eine gute Möglichkeit, die nötige Aufbauhöhe für die bodengleiche Dusche zu schaffen. Liegt unter dem sanierenden Bad ein Keller, oder gehört der Wohnraum darunter dem Eigentümer des Bads, ist die Kernbohrung oft problemlos machbar.

Ein weiterer entscheidender Faktor für die Realisierbarkeit der bodengleichen Dusche im Altbau ist die Lage des Fallrohrs, in das das Wasser beim Duschen ablaufen muss. Im Altbau sind diese Rohre häufig höher in der Wand verlegt. Das notwendige Gefälle für den Wasserablauf muss aber auch hier gegeben sein. Scheint für eine bodengleiche Dusche der Abfluss nun zu hoch verbaut und das Gefälle kann so nicht erzeugt werden, gibt es ein paar Möglichkeiten, wie unsere Badplaner-Experten dieses Problem angehen. Eine Variante wäre zum Beispiel der Aufbau eines Podests, mit dessen Höhe das Gefälle hergestellt werden kann. Die Dusche wäre damit zwar nicht bodengleich, aber zumindest begehbar mit einer geringen Einstiegstiefe.

Die bodengleiche Dusche ist kein einfacher Teil der Badsanierung und sollte daher immer vom Profi ausgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Wasser korrekt abläuft und alles dicht ist. Wir von Banovo finden auch für Ihr Bad die perfekte Lösung, um Ihren Traum einer begehbaren Dusche zu erfüllen.

Unsere Marken

Villeroy & Boch
hansgrohe
Keuco
Dornbracht
HSK
Kaldewei
Burgbad
Laufen
Bette
Zehnder
Geberit
Sanipa
repaBad
Lumetix
Kermi

*Durchschnittlicher Steuervorteil, da bei einer Beauftragung und Anzahlung dieses Jahr die Handwerkerkosten sowohl in 2020 wie auch in 2021 geltend gemacht werden können. Darüber hinaus übernehmen wir bei einer Beauftragung in diesem Jahr und einer Ausführung im nächsten Jahr den Unterschied einer möglichen MwSt-Differenz (von heute 16% auf geplante 19% in 2021). Weitere Informationen finden Sie hier »