Badtechnik – was moderne und smarte Badezimmer können

Stand: 08.03.2021

Ein modernes Badezimmer ist vieles zugleich: Privatbühne, Wohlfühlort und natürlich der zentrale Ort für die Körperhygiene. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, macht die Badtechnik ständig Fortschritte. Wichtige Innovationen und Entwicklungen der Technik im Badezimmer haben wir hier für Sie kompakt und verständlich zusammengefasst.

Als Experten für Badsanierungen aus einer Hand wissen wir: In der stetig wachsenden Vielfalt der Möglichkeiten ist es leichter denn je, den roten Faden zu verlieren. Wenn Sie einen zuverlässigen Partner für die planvolle Umsetzung Ihres Traumbades suchen – natürlich auch mit perfekter Badtechnik – dann melden Sie sich gerne gleich hier und jetzt für einen Termin.

BANOVO. Entspannte Badsanierung. Perfektes Bad.
Inhaltsverzeichnis

Moderne Beleuchtung

Im modernen Wohlfühlbad erhält das Licht eine zusätzliche Rolle: Es illuminiert und inszeniert zugleich. Entsprechend dieser neuen Funktionsvielfalt haben nicht nur die verfügbaren Lampen zugenommen, sondern auch die Steuerungsmöglichkeiten.

  • Dort, wo es darauf ankommt, ist das Licht hell und fördert Kontraste – wie beispielsweise am Badspiegel. In Nischen, entlang von Kanten und von Leisten sorgt das Badezimmerlicht für ein verbessertes Raumerlebnis.
  • Als dynamisches Element kann das Licht im Bad für verschiedene Stimmungen sorgen – je nach Laune oder je nach Tageszeit. Dennoch ist auch das gute alte Kerzenlicht für romantische Badewannenzeiten immer noch aktuell.

Moderne Belüftung

Feuchte Luft raus, Frischluft rein – und dabei die Wärme möglichst im Badezimmer zurück behalten: Damit ist der Anspruch an eine Lüftung im Bad gut umschrieben. Tatsächlich reicht heute manchmal sogar in Badezimmern mit Fenster der Luftstrom nicht mehr aus, um Feuchtigkeit soweit zu kontrollieren, dass kein Problem (Schimmelgefahr) daraus entstehen kann. Der Grund sind Innovationen im Bereich der Gebäudedämmung, aber auch zunehmend dichte Bebauung, die den Luftstrom einschränken kann. Daher sind mechanische Ventilatoren gefragt.

  • Es gibt zentrale Lüftungssysteme, die die Abluft und Zuluft im gesamten Gebäude regeln und damit auch das Badezimmer mit einschließen. Moderne Lösungen sind zudem an einen Wärmetauscher gekoppelt, der die Wärme zurückbehält.
  • In Badezimmern häufig anzutreffen sind dezentrale Systeme, die also nur den Luftstrom im Badezimmer regeln. Hier gibt es verschiedene Varianten von Miniventilatoren – darunter auch solche mit Wärme-Rückgewinnung.

Smarte Badspiegel

„Spieglein, Spieglein, an der Wand…“ – ein Zimmerspiegel, der auch kommuniziert, war bisher nur ein Märcheninhalt. Doch inzwischen ist das tatsächlich möglich: Wer möchte, kann einen entsprechend ausgerüsteten Badspiegel mit digitalen Services verbinden, beispielsweise über eine Bluetooth-Schnittstelle und das Smartphone.

  • Beim Schminken auf der interaktiven Badspiegel-Oberfläche die Nachrichtenlage checken oder die Lüftung per Touch-Befehl steuern – im vernetzten Badezimmer der Zukunft lautet die Devise „anything goes“.
  • Einige Hersteller werben sogar mit der Einbindung von Sprachassistenten wie Alexa, die per Spiegel aktivierbar sind. Als Besitzer eines smarten Badspiegels könnten Sie also tatsächlich die berühmte Frage aus „Schneewittchen“ an das Spiegelbild richten!

Intelligente Armaturen

Rund um Badezimmer-Armaturen wie Duschköpfe und Wasserhähne fließen Ideen für das Energiesparen und Konzepte für mehr Komfort zusammen. Neben einer erhöhten Vielfalt an Farben, Materialien und Designs spielen dabei auch technische Optionen eine Rolle.

  • In Wasserhähne integrierte Sensoren machen das Berühren der Armaturen überflüssig und stoppen den Wasserfluss, sobald die Handfläche aus der Sensor-Erfassung verschwindet.
  • Intelligente Duschköpfe beherrschen mehrere Duschprogramme (Regendusche, LED-Farbdusche, Massagedusche) und sind teilweise sogar per Display steuerbar, das wasserdicht verbaut ist.
  • Eine weitere smarte Technologie sind Zwischenschaltgeräte, die mit Sensoren ausgestattet sind. Die als „Wassermanagementsystem“ beworbenen Lösungen sperren den Wasserfluss automatisch, wenn die empfangenen Signale auf ein Leck oder eine Störung in der Wasserleitung hindeuten. Per Smartphone-App lässt sich die Sperre wieder aufheben.

Vielseitige Heizkörper

Auf eine standesgemäße Heizung im Bad möchte heute fast niemand mehr verzichten – nicht einmal auf dem Gäste-WC. Der klassische Rippenheizkörper im weißen Lack wird dabei zunehmend durch modernere Heizsysteme abgelöst oder durch diese ergänzt.

  • Design-Heizkörper, die zugleich tolle Handtuchwärmer sind, gehören inzwischen in vielen privaten Badezimmern zum neuen Standard. Besonders kombiniert mit einer Fußbodenheizung steigt damit der Komfort deutlich.
  • Infrarot-Heizpaneele geben Strahlungswärme ab, die im Unterschied zur Konvektionswärme herkömmlicher Radiatoren als besonders angenehm gilt. Es gibt Varianten für die Decken- und für die Wandmontage.

Komfort-Badewannen

Die gute alte Badewanne mit dem Standardmaß von 75 auf 170 Zentimeter und mit rund 130 bis 150 Litern Fassungsvermögen ist weiterhin erhältlich. Doch im Sortiment der Hersteller gibt es inzwischen auch verschiedene Premium-Modelle.

  • Wellness-Badewannen verfügen über Massagedüsen, verschiedenfarbige LED Beleuchtung und mehrstufige Whirlpool-Programme. Das Versprechen: Ein Badeerlebnis, das über ein Schaumbad mit Kerzen hinausgeht.
  • Speziell für das Bade-Erlebnis mit Musik haben sich verschiedene Hersteller auch Wannen mit Bluetooth-Konnektivität einfallen lassen. Lautsprecher und Klangsysteme sind dabei in die Wannen integriert. Ein besonderer Clou sind Modelle, die den Wannenkörper nutzen, um den Schall zu übertragen – die Schallwellen zeichnen sich dann sichtbar auf der Wasseroberfläche ab.
  • Neben der Technik unterscheiden sich die Luxus-Wannen auch in den Abmessungen. Manche sind höher und erlauben das Baden zu zweit, andere sind einfach großzügiger geschnitten. Die High-End-Varianten sind freistehend und als Design-Objekte gestaltet.

Dusch-WC-Anlagen

Vor vielen Jahren waren es vor allem Reise-Rückkehrer aus Japan, die über Toiletten berichteten, die weit mehr konnten als die Standardmodelle zuhause. Inzwischen ist die Komfort-Variante auf vielen Märkten verbreitet.

  • Zum erweiterten Funktionsumfang gehört ein Duscharm für die gesteigerte Hygiene, eine Sitzheizung oder auch eine Selbstreinigungs-Option für die Klobrille: oder im Fachjargon gesagt: für den WC-Sitz.
  • Steuerbar ist ein solches Dusch-WC mit Tasten am Toilettenrand oder per mitgelieferter Fernbedienung.

Fazit: Badtechnik in das Gesamtkonzept einbauen

Wie für alle anderen Technik-Bereiche gilt auch für die Badtechnik: Nicht jeder Produkttrend, der heute auf dem Markt erscheint, bleibt auch morgen noch wichtig. Dennoch ist es immer gut, sämtliche Optionen zu kennen – und sich dann einen klaren Plan zu bauen, welche Grundwerte für das eigene Bad wichtig sind.

Ein romantisches Badezimmer kommt wohl auch ohne Smartphone-App, Fernbedienung und kommunizierendem Spiegel aus. Wer jedoch bewusst einzelne technische Highlights im Bad auswählt, kann diese stimmig in ein Gesamtkonzept integrieren. Die Eckpfeiler bilden hierbei sicher Licht, Lüftung und Heizung.

Was darüber hinaus geht, erweitert das Badezimmer zu einem Wellness- und Spa-Bereich im eigenen Zuhause. Für welche Richtung auch immer Sie sich entscheiden – wir von Banovo sind gerne Ihr Partner für die Planung und Umsetzung!

BANOVO. Entspannte Badsanierung. Perfektes Bad.
Unsere Marken