Kosten einer Badsanierung: Rechner, Planungshilfen und Spartipps

Was kostet ein neues Bad? Die beste Antwort ist: Es kommt darauf an. Denn eine komplette Badsanierung ist ein Paket aus verschiedenen Leistungen und Produkten. Mit unserem Badsanierungs-Kostenrechner können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen: So wirkt Ihre Auswahl an Fliesen, Möbeln, Lampen und Sanitärobjekten auf den Preis. Unser Badrechner ist besonders einfach zu nutzen, weil Handwerker und Planungsleistungen bereits in den verschiedenen Posten enthalten sind.

Wenn Sie ein neues Bad mit uns realisieren, bündeln wir alle Kosten für die Badsanierung in einem verlässlichen Komplettpreisangebot. Die Renovierung eines kleinen Bads mit moderner Ausstattung ist beispielsweise bereits ab rund 17.000 Euro möglich. Mit der Badgröße steigt auch der Preis. Häufig werden die Kosten für ein neues Bad aber zusammen mit dem Wunsch nach Komfort abgewogen. Wir helfen Ihnen, die Balance zu finden. Darüber hinaus geben wir Ihnen in diesem Beitrag wertvolle Planungshilfen und Spartipps für Ihre Badsanierung an die Hand neben den Tipps für die Kostenkalkulation.

Inhaltsverzeichnis

Badsanierungskosten Rechner: Spielen Sie mit den Möglichkeiten!

Eine gute Idee ist es, sich eine Phase der Inspiration zu gönnen und gleichzeitig mit verschiedenen Möglichkeiten zu spielen. Wenn Sie bereits Vorstellungen haben, wie Ihr Bad künftig aussehen kann, ist unser Badkostenrechner eine wertvolle Hilfe. Es ist ein digitaler Helfer, der die Faktoren berücksichtigt, die zu einer kompletten Badsanierung gehören.

Gut zu wissen!

Die Quadratmeterzahl eines Badezimmers ist ein sehr guter Anhaltspunkt. Jedoch reicht sie alleine nicht aus, um die Sanierungskosten gut einschätzen zu können.

Was beeinflusst die Kosten der Badsanierung?

Die Fläche als Einfluss auf die Kosten einer Badsanierung haben wir bereits kennengelernt. Werfen wir nun einen Blick auf die weiteren Faktoren und auf die vielen Möglichkeiten der modernen Badausstattung:

Das Gebäudealter

Badezimmer in Altbauten sind in der Regel etwas aufwändiger zu renovieren. Ein Bad im Neubau kommt hingegen etwas günstiger. Ein Grund dafür ist, dass marode Rohre und Elektroleitungen in älteren Gebäuden oft besser ausgetauscht werden sollten, während in Neubauten oft nur Anschlüsse neu zu machen sind. Darüber hinaus sind ältere Bäder öfter verwinkelt – Arbeiten wie das Fliesen verlegen werden dadurch etwas aufwändiger.

Die Barrierefreiheit

Der barrierefreie Ausbau ist heute ein häufiger Grund für Badsanierungen – er kann rund 20 Prozent der Badkosten ausmachen. Eine klare Aufteilung mit ausreichend Bewegungsraum und eine begehbare Dusche gehören in der Regel dazu. Wenn es um den altersgerechten Ausbau geht, sind auch erweiterte Sitzmöglichkeiten und Einstiegshilfen ein wichtiges Thema. Das Plus an Komfort und Technik hat seinen Preis. Allerdings gibt es für Barrierefreiheit auch eine interessante KfW Förderung, die Badezimmer mit einschließt.

Badewanne und WC

In kleinen Bädern findet manchmal eine Badewanne keinen Platz. In manchen größeren Bädern ist hingegen sogar eine freistehende Badewanne möglich, die mehr kostet als ein rechteckiges Standardmodell. Verfügbar sind Wannen aus Acryl, Stahl-Email oder hochwertigem Mineralguss. Wellness-Features wie Massagedüsen oder LED-Stimmungslicht sind Extras, die bewusst hinzugewählt werden können. Aufgrund dieser Vielfalt reicht die Preisspanne bei den Badewannen von rund 400 bis über 3.000 Euro – die Installationsarbeiten noch nicht eingerechnet. Die WC-Anlage unterscheidet sich hingegen von Bad zu Bad meist nur in Details, die weniger Kostenunterschiede verursachen.

Die Dusche

Die Auswahl an Duschen, Duschabtrennungen und Armaturen ist größer denn je. Nicht selten wird eine großzügige Dusche anstelle einer beengten Badewanne gewählt. Die aus der Mode geratene Duschwanne mit Duschvorhang ist die kostengünstigere Variante, die Walk-In Dusche mit gefliestem Boden ist dennoch oft die erste Wahl. Wer eine Kopfbrause gegenüber einer Handbrause bevorzugt, greift ebenfalls etwas tiefer in die Tasche. Der Kostenunterschied zwischen niedrigem und gehobenem Duschen-Standard beträgt etwa 2.000 Euro.

Der Waschtisch

Ein Doppelwaschtisch mit Wandarmatur und Waschtischunterschrank wäre die gehobene Variante. Ein Einzelwaschtisch mit Standardarmatur ohne Schrank die Basis. Gerade in räumlich beengten Verhältnissen spielt jedoch der Stauraum im Bad oft eine so wichtige Rolle, dass auf den Unterschrank keinesfalls verzichtet werden sollte. Nicht zuletzt gibt es Waschtische in eleganten Design-Varianten, die sich mit anderen Materialien im Bad abstimmen lassen. Die beste Qualität entsteht immer in der gekonnten – weil gut geplanten – Kombination der verschiedenen Elemente.

Schränke und Spiegel

Der Spiegel über dem Waschbecken gehört zu den Elementen, die besonders wichtig sind und gleichzeitig die Wirkung des gesamten Raums beeinflussen. Moderne Badspiegel mit integrierter LED-Beleuchtung können ein Badezimmer aufwerten. Der Einbauspiegelschrank, eine Kombination aus Spiegel, Licht und Wandschrank, ist die aufwändigste Variante, ein blanker Spiegel die einfachste. Auch hier gilt wieder, dass erst im Zusammenhang mit anderen Elementen ein stimmiges Badkonzept entsteht: Wenn Unterschränke, Ablagen und Nischen bereits genug Platz bieten, muss der Spiegel kein eigener Schrank mehr sein. Schon dieses kleine Beispiel zeigt, wie sich die Badkosten mit ganzheitlicher Planung kontrollieren lassen.

Wandputz, Farbe und Fliesen

Die Boden- und Wandgestaltung macht einen bedeutenden Teil der Badkosten aus. Der Preis richtet sich danach, ob die Wände nur gestrichen oder aufwändig verputzt werden – und die Kosten variieren auch je nachdem, wie üppig der geflieste Wandanteil ausfällt. Halbhoch geflieste Wände mit einem einfachen Anstrich im oberen Bereich sind in der Regel die günstigste Variante. Die Materialwahl spielt eine wichtige Rolle, denn in Fabriken erzeugte Keramikfliesen kosten beispielsweise weniger als edle Natursteinplatten. Die Preisspanne für gute Badfliesen reicht von etwa 20 Euro bis 100 Euro den Quadratmeter. Nicht zu vergessen: mehr Fliese und mehr Putz bedeutet auch mehr Handwerkerleistung.

Das Licht

Das Licht im Bad hat sich zu einem bedeutenden Faktor gemausert: Mit Licht gestalten statt einfach nur beleuchten lautet die moderne Devise. Die einfache Deckenleuchte ist die günstigste Variante. Regelrecht inszenieren lässt sich ein Bad mit dimmbaren Einbauspots, Schattenfugen an der Decke sowie Wand- oder Pendelleuchten als Stimmungs- und Akzentlicht. Eine Besonderheit ist das sogenannte Human Centric Lighting. Dieses Licht kommt dem menschlichen Biorhythmus entgegen, weil es dem Lauf der Sonne nachempfunden ist. Die Kosten für eine High-End-Badbeleuchtung können schnell vierstellig ausfallen.

Heizung und Elektroinstallationen

Standard-Heizkörper für das Bad kosten wenige hundert Euro. Eine Fußbodenheizung kostet deutlich mehr, bietet aber auch mehr Behaglichkeit und schränkt den Raum überhaupt nicht ein. Designheizkörper mit Anschluss an die Zentralheizung oder als Elektroheizung sind beliebt als Handtuchwärmer, die sich auch optisch gut im Bad machen. Weitere Heizungstypen stehen zur Wahl. Das Thema Badezimmer heizen ist sehr vielfältig. Statt ausschließlich an die Kosten zu denken, lohnt es sich aber, die individuell beste Lösung zu finden.

Beispiele: Badsanierungskosten nach Quadratmeter und Ausstattung

Nachfolgend stellen wir Beispiele für Bäder verschiedener Größe und mit verschiedener Ausstattung vor. Durch diese kleine Auswahl an typischen Badezimmern können Sie schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wie hoch die Kosten für eine Badrenovierung in Ihrem persönlichen Fall in etwa ausfallen würden.

Ein durchschnittliches Badezimmer misst in Deutschland rund 8 Quadratmeter. Hierfür kostet die komplette Sanierung inklusive neuer Dusche, Wanne, Armaturen, Möbel und Fliesen zwischen 24.000 und 40.000 Euro. Das entspricht einem Preis von 3.000 bis 5.000 Euro je Quadratmeter. Je umfangreicher und hochwertiger die Ausstattung, desto höher der Preis.

Bad 3,5 qm
einfache Ausstattung
  • Dusche mit gerahmter Glas-Abtrennung, Waschtisch, WC
  • Einfache Aufputz-Armaturen und günstige Fliesen
  • Nur Montage, keine Installation von Leitungen
Bad 5 qm
Standard-Ausstattung
  • Dusche mit gerahmter Glas-Abtrennung, Waschtisch, WC
  • Standard Armaturen und klassische Fliesen
  • Demontage, Installations- und Malerarbeiten, neue Leitungen
Bad 7 qm
hochwertige
Ausstattung
  • Elegante Dusche (rahmenlos), Wanne und Doppel-Waschtisch
  • Hochwertige Unterputz-Armaturen und Fliesen
  • Umfangreiche Arbeiten, neue Sanitärrohre und Elektroleitungen
Bad 12 qm
Premium-Ausstattung
  • Freistehende Wanne, Design-Waschtisch sowie Dampfbad
  • Design-Armaturen und edle, großformatige Fliesen
  • Komplette Sanierung mit umfassendem Lichtkonzept

Anteil von Handwerksleistungen an Badsanierungskosten

Kosten einer Badsanierung: 40 Prozent machen die Waren aus, 60 Prozent die Handwerksleistungen.

Unsere Illustration zeigt es auf einen Blick: Die Handwerksleistungen machen den größeren Teil der Kosten für eine Badsanierung aus. Das Verhältnis liegt etwa bei 60 Prozent Handwerkerkosten zu 40 Prozent Waren- und Materialkosten. Das Fliesen verlegen und die Sanitärinstallationen sind dabei zusammen mit den Trockenbauarbeiten die größten Posten. Dabei gilt als Faustregel: Je größer das Bad ist und je mehr Sanitärobjekte angeschlossen werden müssen, desto höher der Preis.

Gut zu wissen!

Die Besonderheit einer Badsanierung mit BANOVO: Sie erhalten alle Gewerke aus einer Hand. Wir koordinieren dabei die Aufträge an die verschiedenen Handwerksprofis und kümmern uns darum, dass alle Arbeiten in der richtigen Reihenfolge und in hoher Qualität umgesetzt werden. So haben Sie nur eine Ansprechperson und sparen viel Zeit. Zudem erhalten Sie schon vorab ein verlässliches Komplettpreis-Angebot, das alle Leistungen umfasst.

BANOVO. Entspannte Badsanierung. Perfektes Bad.

Spar-Tipp: Kosten sparen mit Handwerkerleistungen

Sie wissen jetzt, dass der Lohn für Handwerker ein wichtiger Posten im Rahmen einer Badsanierung ist. Dazu gibt es jedoch eine gute Nachricht: Einen Teil der Kosten für die Handwerker können Sie sich zurückholen – und zwar über die jährliche Einkommensteuererklärung.

Gut zu wissen!

Abzugsfähig sind bis zu 20 Prozent der entstandenen Handwerkerkosten. Der maximale Steuernachlass beträgt hierbei jährlich 6.000 Euro. Wichtig ist, dass die Arbeiten auf der Abrechnung separat ausgewiesen sind – das ist bei uns immer der Fall. Wie genau der Steuerabzug funktioniert, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Renovierungskosten absetzen.

Spar-Tipp: Kosten sparen mit effizienter Badtechnik

Effiziente und sparsame Produkte reduzieren über die Jahre die Verbrauchskosten – insbesondere von Wasser und Strom. Es lohnt sich daher, energieeffiziente Badtechnik zu wählen. Sparsame Duschköpfe und Wasserhähne reduzieren den Warmwasserverbrauch. Moderne Heizsysteme, Heizungen und Pumpen sparen wertvolle Energie.

Gut zu wissen!

Eine neue und effiziente Toilette verbraucht pro Spülgang lediglich drei Liter Wasser, während ein älteres WC mindestens das Doppelte verbraucht. Ein Vier-Personen-Haushalt kann so pro Jahr noch einmal um die hundet Euro extra sparen. Und nebenbei leisten Sie so auch noch einen guten Beitrag für unsere Umwelt.

Die wichtigsten Fragen zusammengefasst

Was kostet eine Badsanierung pro qm?

Eine professionelle Badsanierung komplett aus einer Hand kostet zwischen 3.000 und 5.000 Euro je Quadratmeter. Bei kleinen, voll ausgestatteten Bädern sind die auf den Quadratmeter umgerechneten Kosten tendenziell am höchsten, weil hier bezogen auf die verfügbare Fläche die meisten Materialien verbaut werden.

Was kostet ein neues Bad mit 8 qm?

Ausgehend von Quadratmeterpreisen zwischen 3.000 und 5.000 Euro je nach Ausstattungsumfang und Qualität der verbauten Materialien kostet ein komplett neues 8-Quadratmeter-Badezimmer zwischen 24.000 und 40.000 Euro. Müssen Elektroleitungen oder Wasserrohre ersetzt oder neu verlegt werden, kann es auch etwas mehr sein.

Was kostet ein Bad komplett zu sanieren?

Die wichtigsten Kostenblöcke für eine komplette Badsanierung sind Waren und Handwerkerleistungen. Mit einer guten Planung entsteht eine perfekte Kombination aus Funktionalität und Design. Bei BANOVO ist ein in diesem Sinn harmonisches neues Bad ab 17.000 Euro zu haben.

Was kostet ein Badezimmer mit 10 qm?

Ein 10-Quadratmeter-Badezimmer mit Duschkabine, Wanne, Waschtisch und halbhoch gefliesten Wänden in solider Qualität kostet ab 30.000 Euro aufwärts. Weniger ist manchmal mehr: Wer auf die Wanne verzichtet, kann dasselbe Budget in eine höherwertige, begehbare Dusche und einen edlen Waschtisch ummünzen.

Fazit: Die Kosten für ein neues Bad mit dem Nutzen vergleichen

Der Beitrag zeigt, dass viele verschiedene Elemente die Kosten einer Badrenovierung beeinflussen. Insbesondere die gewählte Ausstattung hängt häufig nicht nur vom Preis ab, sondern von individuellen Wünschen. Unseren Kundinnen und Kunden ist es wichtig, dass ihr neues Bad als Ganzes perfekt funktioniert und auch optisch deutlich aufgewertet ist. Schließlich ist ein Badezimmer ein Ort, den wir täglich aufsuchen und in dem wir uns auch wohlfühlen möchten.

Mit unserer Unterstützung entstehen regelmäßig Bäder, die ihre Nutzerinnen und Nutzer begeistern. Sehr oft ist ein neues Bad nach der Renovierung kaum wiederzuerkennen, wenn Raum, Material und Technik plötzlich eine solide Einheit bilden. Manche Kundinnen oder Kunden nehmen auch einen Kredit auf, um Ihr Traumbad zu finanzieren. Bei BANOVO finanzieren circa 10 Prozent der Kundinnen und Kunden die Badsanierung. Falls auch Sie daran interessiert sind, nutzen Sie einfach den BANOVO Kontakt, wir stellen Ihnen gerne unsere Finanzierungspartner vor!

Häufige Fragen zu den Kosten einer Badsanierung

  • Wichtig bei dem Vergleich von Sanierungsangeboten ist, was in der Kalkulation jeweils enthalten ist. Handelt es sich wirklich um ein Festpreisangebot, bei dem sämtliche Waren, jedes Gewerk und alle Dienstleistungen wie Anfahrt, Demontage und Lieferung transparent und final aufgeführt werden? Eventuell ist es nur eine Vorkalkulation und die Beträge ändern sich noch je nach tatsächlichem Aufwand bis zum Ende des Bauvorhabens. Beispielsweise werden oft Fliesenmenge sowie Arbeitszeit nur geschätzt und nachträglich angepasst – oft wird es dadurch teurer. Ein echter Festpreis beinhaltet auch alles nötige Zubehör wie Wasserzähler, FI-Schalter und sonstiges notwendiges Material für die jeweiligen Gewerke. Klären Sie, ob in dem Preis wirklich alles für das neue Bad enthalten ist, oder ob noch irgendwelche Kosten dazu kommen. Um den Endpreis zu beurteilen, sollten die aufgeführten Produkte natürlich vergleichbar sein und dem gleichen Ausstattungsniveau entsprechen. Ist ein Waschtisch beispielsweise vom selben Hersteller und ist er in beiden Varianten mit oder ohne Unterschrank?

  • Wenn Sie Ihr Bad barrierefrei umbauen wollen, sind die Kosten vergleichbar mit einer normalen Badsanierung. Eine bodengleiche Dusche und Anti-Rutsch-Bodenbelag fallen preislich nicht so sehr ins Gewicht. Als Ausgleich können Sie hierfür Zuschüsse beantragen. Teurer kann es unter Umständen werden, wenn Sie viele Haltegriffe installieren wollen oder einen Duschsitz beziehungsweise eine geflieste Bank in der Dusche. Auch hier entscheiden letztlich wieder Ihre Ausstattungswünsche. Lassen Sie sich einfach von uns ein kostenloses und unverbindliches Angebot machen.

  • Wenn Ihnen das Bad in Ihrer Mietwohnung optisch nicht gefällt, aber alles ordnungsgemäß funktioniert, muss der Vermieter die Kosten einer Modernisierung nicht übernehmen. Aber sprechen Sie mit ihm – vielleicht finden Sie gemeinsam eine Lösung. Denkbar sind auch Vergünstigungen vom Vermieter oder der Verzicht auf Mieterhöhung beziehungsweise Kündigung. Selbst wenn Sie die Kosten als Mieter selbst tragen, brauchen Sie vor dem Eingriff in die Bausubstanz die Zustimmung des Vermieters. Maßnahmen ohne Zustimmung können in einer Kündigung enden. Denken Sie auch an die schriftliche Befreiung von der Rückbaupflicht. Ohne sie könnte der Vermieter beim Auszug von Ihnen verlangen, das Bad wieder in seinen Ursprungszustand zu versetzen. So würden Sie letztendlich doppelt und dreifach zahlen.

  • Wenn Sie das Bad Ihrer vermieteten Eigentumswohnung sanieren lassen, können Sie bis zu elf Prozent der Kosten als Modernisierungsmaßnahme auf Ihren Mieter umlegen. Sie können die Kaltmiete entsprechend erhöhen.

  • Für eine neue Gästetoilette sollten Sie etwa mit 8.000 bis 10.000 Euro rechnen. Es handelt sich zwar meist nur um einen kleinen Raum, der ein neues WC und ein kleines Handwaschbecken bekommt, der Aufwand ist trotzdem verhältnismäßig hoch. Denn es werden trotzdem neue Leitungen gelegt und es müssen alle Gewerke mitarbeiten – wie bei einem großen Bad. Sie brauchen auch hier Elektriker, Maler, Fliesenleger, Sanitär-Fachmann und so weiter. Wenn Sie mittelfristig ein großes und ein kleines Bad im Haus sanieren wollen: Lassen Sie das am besten zusammen machen. Wir machen Ihnen gerne ein günstiges Kombi-Angebot!

  • Ausschlaggebend ist hierbei, wohin und in welchen Raum Sie das Bad verlegen möchten. Die Leitungen für Wasser und Abwasser liegen für gewöhnlich im Keller. Je weiter sie verlegt werden müssen, umso aufwändiger gestaltet sich die Umwandlung. Dementsprechend steigen auch die Handwerkskosten. Um ein Bad in das oberste Stockwerk zu verlegen, müssten aufgrund der notwendigen Neuinstallation der Rohre zum Beispiel die Wände entlang der zu verlegenden Strecke aufgerissen werden. Zu den Kosten einer normalen Komplettbadsanierung (sprich Ausstattung, Material- und Handwerkskosten) kommen hier weitere ausschlaggebende Kostenfaktoren hinzu. Dazu gehört beispielsweise zusätzliche Arbeitszeit und Material für eine Rohrverlegung, die Raumrenovierung des alten Badezimmers oder weitere notwendige Eingriffe in die Bausubstanz. Kurz gesagt: Je anspruchsvoller die Zielvorstellung, umso kostenaufwändiger gestaltet sich das Projekt. Die Kosten müssen individuell betrachtet werden. Wir beraten Sie gerne!

  • Wenn Sie Ihr Bad selbst planen und sanieren möchten, müssen Sie in jedem Fall die Waren- und Materialkosten zahlen. Zudem brauchen Sie Handwerker für alles, das Sie nicht selbst durchführen können, und müssen diese koordinieren. Die Firmen stellen einzelne Rechnungen, was die Kosten des Projekts erhöhen kann und sie unübersichtlicher macht. Und vergessen Sie nicht, dass auch Ihre eigene Arbeitszeit einen Wert hat. Das Hauptrisiko einer eigenhändigen Sanierung ist allerdings, dass dabei unplanmäßig etwas schiefgeht, und Sie selbst für die Kosten aufkommen müssen. Das kann beispielsweise bei einem späteren Wasserschaden im Haus richtig teuer werden.

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