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Bad planen in vier Schritten: So gelingt die Badplanung

Damit bei der Renovierung Ihres Badezimmers alles bis auf den letzten Millimeter passt, ist eine detaillierte Planung sehr wichtig. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten es dafür gibt und wie Sie am besten vorgehen. Außerdem erhalten Sie Tipps, Beispiele und Inspirationen für Ihre Badplanung.

Stand: 21.08.2020
Inhaltsverzeichnis

Bad online planen oder mit professionellem Badplaner?

Wer sein Badezimmer sanieren möchte, muss mit einer sorgfältigen Planung beginnen. Nur wenn der Raum exakt vermessen ist, alle Elemente passend ausgesucht und jedes Detail bedacht wurde, kann am Ende das ersehnte Traumbad entstehen. Eine durchdachte Badplanung ist der Grundstein für eine reibungslose Bauphase. Außerdem bestimmen Sie mit der Planung die Kosten der Badsanierung. Sie können das Bad selbst planen oder auf einen Profi zurückgreifen.

Bad selbst planen

Wer sein neues Bad selbst planen möchte, kann klassisch vorgehen: Der Grundriss wird auf Millimeterpapier gezeichnet, die Objekte maßstabsgetreu ausgeschnitten und damit der Raum geplant. Das ist kreativ und anschaulich, aber auch sehr zeitaufwändig und fehleranfällig.

Ein 3D-Planer erlaubt eine maßstabsgetreue Planung des neuen Bades
  3D-Badplanung

Die moderne Variante: Es gibt eine Vielzahl an Onlinetools, mit denen das neue Bad geplant werden kann. Dort können Sie die Maße Ihres Raumes eingegeben, Anschlüsse und Leitungen einzeichnen, Dachschrägen vermerken und die Ausstattung planen. Mit einem solchen Online-3D-Badplaner wird das neue Badezimmer Stück für Stück am Bildschirm Realität.

Beide Varianten hören sich unkompliziert an und sind zudem meist kostenfrei, haben allerdings auch einen großen Nachteil. Planen auf eigene Faust kann bei der Ausführung ärgerlich, teuer und zeitaufwändig werden. Anders als bei einer Neugestaltung des Wohnzimmers zum Beispiel, werden bei der Badrenovierung nicht nur Möbel umgestellt oder die Wandfarbe geändert. Dabei ist fast immer ein Eingriff in die Bausubstanz nötig und dies braucht einiges an Können und Wissen. Ein Beispiel: Installationen wie Spülkästen und Armaturen benötigen oft Vorbauwände, um Rohre und Leitungen zu verbergen. Damit ist mehr Platz nötig, als es für das eingeplante WC oder den Waschtisch scheint. Dieser Platz fehlt dann wieder bei den Bewegungsflächen und Durchgangsbreiten. Klar wird der Fehler dann erst bei der Ausführung, wenn Sie sich im Bad kaum noch umdrehen können. Um Ärger zu vermeiden, empfiehlt es sich, von Beginn an Hilfe von Sanitärfachhandwerkern, Badausstellern oder Sanierungsunternehmen in Anspruch zu nehmen.

Kostenlose 3D-Badplanung vom Profi

Durch die Beratung eines Profis wird schnell klar, welche Planungswünsche nicht realisierbar sind oder anders ausgeführt werden müssen. Erfahrene Badplaner können wertvolle Ideen liefern und wissen, was in einem Raum möglich ist. Eine Dusche mitten im Durchgang eines Bades? Dass es diese Möglichkeit gibt, hätte ein Laie vermutlich gar nicht gewusst. Für ein enges Schlauchbad in München war es die perfekte Lösung, die Idee kam von einem erfahrenen Badplaner. Aber auch bei weniger kniffeligen Rahmenbedingungen kann ein Profi mit seiner Erfahrung wichtige Impulse liefern. Fachmännische Anlaufstellen bieten Sanitär- und Sanierungsunternehmen, die mit Ihnen online und/oder vor Ort Ihr neues Bad planen.

Moderne Badplanung: Eine VR-Brille erlaubt es, das neue Bad vorab virtuell zu betreten – hier bei Banovo in München.
Mit VR-Brille kann man sich im geplanten Bad umschauen, als stünde man schon drin.

Banovo bietet eine kostenfreie 3D-Online-Planung an. Dafür besprechen Sie zuerst per Telefon mit einem Badplaner Ihre Wünsche und die örtlichen Gegebenheiten. Daraufhin plant der Profi das Bad in einem 3D-Programm und präsentiert Ihnen online die Entwürfe per Video-Chat oder persönlich an einem unserer Standorte – kostenlos und unverbindlich.

Sie erhalten fotorealistische Bilder oder können auf Wunsch bei uns vor Ort das geplante Bad mit einer VR-Brille sogar virtuell betreten. Als würden Sie schon in Ihrem Traumbad stehen, erleben Sie alle Details hautnah. Änderungswünsche setzt Ihr Badplaner direkt um. Gefällt Ihnen die Planung, können Sie Ihr Bad aus einer Hand von uns sanieren lassen. Sie müssen sich nicht um die Beschaffung der einzelnen Handwerker kümmern und sparen dadurch viel Zeit, Geld und Nerven.

Kosten einer Badplanung

Im Rahmen der Sanierung eines kompletten Badezimmers ist die Badplanung kein nennenswerter Kostenfaktor. Sowohl eine eigenständige Online-Planung als auch die 3D-Online-Planung mit Banovo sind kostenfrei. Während die eine Option fehleranfällig ist, können Sie sich auf die andere Variante verlassen. Vor allem gehen Sie bei Banovo kein Risiko ein: Badplanung und Beratung sind kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden erst hinterher, ob Sie Ihr Bad mit uns sanieren möchten. Es gibt auch Anbieter für Badsanierungen, die ihre Planung in Rechnung stellen: von mehreren hundert Euro bis mehreren tausend Euro ist alles dabei. Bei vielen ist die Badplanung aber nur möglich, wenn das Bad auch vom Anbieter saniert wird. Zudem sind viele nur lokal tätig, bieten keine Online-Planung und haben eine limitierte Produktauswahl.

Das kostet eine Badsanierung

Mit welchen Kosten Sie bei einer Badrenovierung rechnen müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Dort finden Sie auch zahlreiche Spartipps.

Zum Ratgeber Badsanierung Kosten »

Letztlich entscheidet ein guter Badplaner mit seinem Können und Wissen auch über die Kosten der Badsanierung. Er weiß, wo Sparpotential vorhanden ist, welche Installationen einen Mehrwert haben und welche Produkte nachhaltig sind. Eine durchdachte und geschickte Planung ist also die Grundlage für jede Badrenovierung und spart unterm Strich bares Geld.

Bad planen in vier Schritten

Planen Sie ein neues Badezimmer, sollten Sie zunächst Ihre Anforderungen überdenken. Dann geht es an den Grundriss und eine Bestandsaufnahme. Stehen diese Grundlagen fest, können Sie die Ausstattung wählen. Wie Sie dabei jeweils am besten vorgehen, erfahren Sie hier.

1. Anforderungen klären

2. Grundriss erfassen

3. Altes Inventar prüfen

4. Badausstattung wählen

Anforderungen klären: Nutzer und Gewohnheiten

Für die Umbaumaßnahmen sollten Sie wissen, wer zu welcher Zeit das Bad nutzt und was darin gebraucht wird. Denn eine solide Planung berücksichtigt die Bewohner der Immobilie, ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse. Danach richtet sich die Ausstattung, die Einrichtung und die Aufteilung. Ein stilbewusstes, kinderloses Paar möchte möglicherweise eher ein modernes Bad mit edlem Waschbecken, außergewöhnlichen Armaturen, hochwertigen Fliesen und einer Whirlpool-Wanne. Eine Großfamilie braucht im Bad eher Funktionalität statt Design: einen praktischen Doppelwaschtisch für die Geschwister, eine barrierefreie Dusche mit Sitzgelegenheit für den Großvater. Besprechen Sie die Anforderungen am besten mit einem erfahrenen Badplaner. Wir unterstützen Sie gerne!

Grundriss erfassen

Nun geht es an die praktischen Vorbereitungen. Ein genaues Raumaufmaß ist essenziell für die Ausführung. Beim Einbau der geplanten Installationen kommt es auf jeden Zentimeter an, der über eine erfolgreiche Badsanierung entscheidet. Eventuell existiert von Ihrem Bad ein Grundriss, in dem die Maße, Leitungen und Besonderheiten eingezeichnet sind. Je nach Alter sollten Sie diesen aber mit Vorsicht benutzen und am besten noch einmal überprüfen, falls es zwischenzeitlich Änderungen gab. 

Badplanung: Grundriss auf Papier eines Badezimmers
Die klassische Variante: Grundriss auf Papier

Die ersten wichtigen Maße des Raumes sind Länge, Breite und Höhe. Mit einem Maßband, Zollstock oder Laser-Entfernungsmesser können diese Daten einfach erfasst werden. Bei Dachschrägen kommt die Kniestockhöhe hinzu. Das ist die Höhe vom Boden bis zum Beginn der Schräge. Planen Sie unter die Dachschräge eine Dusche, Badewanne, WC oder Waschtisch, benötigen Sie auch den Winkel der Schräge. Er gibt Aufschluss darüber, welche Mindeststandhöhen der Installationen erfüllt werden können. Bei einem Dachwinkel von 45 Grad zum Beispiel muss die niedrige Seite der Dusche mindestens 1,70 Meter hoch sein, bei einem Winkel von 25 Grad 2,00 Meter. Nur so kann die Stehhöhe von 2,30 Metern erzeugt werden, dass Sie sich bequem die Haare waschen können, ohne an die Schräge zu stoßen. Für die Messung gibt es zum Beispiel kostenfreie Apps. Sie halten das Smartphone an die Schräge und können die Neigung direkt ablesen. Mit einem Winkelmesser oder der Berechnung mit dem Satz des Pythagoras erhalten Sie ebenfalls den gewünschten Wert.

Ebenso vermerken Sie die Positionen von Zu- und Abwasseranschlüssen und Steckdosen. Zudem brauchen Sie die Maße von Fenstern und Türen sowie deren Öffnungsrichtung. Ist ein Kamin- oder Installationsschacht hinter den Wänden verborgen, sollte dies ebenfalls eingezeichnet werden. Besitzen Sie schon eine Lüftungsanlage? Dann gehört ihre Position ebenfalls in den Grundriss.

Checkliste Grundriss
  • Länge
  • Breite
  • Höhe
  • Knistockhöhe
  • Dachwinkel 
  • Wassernschlüsse
  • Steckdosen
  • Fenster & Türen
  • Besonderheiten prüfen

Bestandsaufnahme im alten Bad

Steht der Grundriss, überlegen Sie bei der Bestandsaufnahme, was in Ihrem alten Badezimmer bleiben kann und was Sie gerne ersetzen möchten. Sie haben vor ein paar Jahren erst einen neuen Handtuchheizkörper einbauen lassen? Diesen können Sie weiterverwenden und gegebenenfalls an eine andere Stelle im Bad anbringen lassen. Außerdem sollten Sie überlegen, was Sie an Ihrem alten Bad stört. Liegt das WC zum Beispiel in Blickrichtung der Eingangstür und Sie hätten gerne mehr Privatsphäre? Ihnen gefällt aber die Position der Duschkabine gut? Dann wissen Sie jetzt schon, was verändert werden muss, und woran die Planung sich orientieren kann. Die komplette Umstrukturierung eines Badezimmers ist häufig sehr aufwändig und teuer, da Leitungen vergelegt werden müssen. Aber die Position von WC und Waschtisch zu tauschen, ist zum Beispiel meist relativ unkompliziert.

Auch wenn sie von außen nicht sichtbar sind, dürfen vorhandene Leitungen und deren Zustand bei einer Renovierung nicht vergessen werden. Um einen teuren Wasserschaden durch poröse und verrostete Leitungen zu vermeiden, sollten alte Kupfer- und Stahlrohre spätestens nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Daher empfiehlt es sich, dies gleich bei der Badrenovierung zu erledigen. Damit haben Sie wieder mindestens 30 Jahre lang Ruhe und Freude mit Ihrem neuen Bad.

Badausstattung richtig planen

Die Wahl der Ausstattung im Bad kann zunächst überwältigend wirken. Gibt es doch eine Vielzahl an Herstellern, Objektvarianten und Designs.

Grundausstattung im Bad:
  • Waschbecken
  • WC
  • Dusche / Badewanne
  • Armaturen
  • Heizung
  • Licht

Bei der Auswahl der Modellvarianten sind Ihre Prioritäten und Ihr Finanzrahmen wichtig. Allein bei einem WC kann sich der Preis zwischen 100 Euro und mehreren tausend Euro bewegen. Grund hierfür ist zum Beispiel das verwendete Material, der Spülrand, eine Duschfunktion, Höhenverstellbarkeit oder eine sogenannte Smart-Home-Funktion. Soll Ihre Ausstattung besonders nachhaltig sein, sind die Anschaffungskosten vergleichsweise höher. Die Erhaltungskosten sind langfristig gesehen allerdings günstiger.

Mehr zu dem langfristigen Einsparpotential lesen Sie in unserem Ratgeber zu den Kosten einer Badsanierung.

Banovo-Bad mit Whirlpool Badewanne von RepaBAD und beleuchteten Nischen
Die Whirlpool Badewanne von RepaBAD sorgt in diesem Banovo-Bad für Entspannung pur.

Entscheiden Sie, ob Ihr Fokus auf Design oder Funktionalität liegt – angepasst an Ihr Nutzungsverhalten. Ein großflächiger Fliesenspiegel zum Schutz vor Wasserspritzern und für die einfache Reinigung machen zum Beispiel in einem Familienhaushalt mehr Sinn als in einem Ein-Personen-Badezimmer. Der Bodenbelag sollte bei einem Familienbad ebenfalls wasserfest sein – ein edler Parkettboden hält wilden Wasserschlachten nur bedingt stand. Achten Sie generell auf ausreichend Bewegungsflächen, besonders bei barrierefreien Bädern. Wählen Sie speziell dafür vorgesehene Objekte aus. So gibt es für kleinere Bäder zum Beispiel tiefenreduzierte Waschbecken und Duschwannen.

Um Ihrem Bad den letzten Schliff zu geben, sollten Sie sich auch Gedanken um folgende Zusatzausstattung machen: Spiegel oder Spiegelschrank, Stauraum, praktische Halterungen und den Einsatz von Thermostaten. Lüftung und Heizung werden häufig bei der Planung vergessen oder vernachlässigt. Besonders in fensterlosen Bädern sind diese aber wichtig. Unsere Badplaner haben jahrelange Erfahrung in der Sanierung von Bädern – lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich beraten.

Tipps: Was Sie beachten sollten

Wenn Sie ein Bad planen, gilt es also viel zu beachten. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen.

Geeignete Beleuchtung wählen

Eine gute Lichtplanung ist besonders in Bädern ohne Fenster und Tageslicht wichtig. Das Bad wirkt sonst schnell erdrückend und ungemütlich. Zudem benötigt man zum Beispiel für das Schminken und die Rasur ausreichend Licht. Befindet sich nur eine Deckenlampe als Lichtquelle im Raum, gibt es häufig Schlagschatten im Gesicht, was unvorteilhaft wirkt und das Wohlbefinden beeinflussen kann. Bei der Planung sollten daher drei verschiedene Lichtarten integriert werden:

Ein beleuchtete Nische in dieser Banovo-Dusche dient als praktische Abstellfläche für Duschutensilien.
Nischen sind praktisch als Ablagefläche und können stimmungsvolles Licht ins Bad bringen.

  • Grundlicht

    zum Beispiel Deckenleuchte oder indirekte Beleuchtung

  • Zonenlicht

    zum Beispiel Lichtspots mit Dimmer

  • Stimmungslicht

    zum Beispiel beleuchtete Nischen

Für die Beleuchtung im Bad gelten besondere Sicherheitsnormen, die beachtet werden müssen. Im Bereich von Dusche und Badewanne müssen Lampen die Schutzklasse IP67 für Wasserdichtheit besitzen. Mit IP65 besitzen die Leuchtquellen einen Strahlwasserschutz für Flächen um Dusche und Badewanne bis zu einer Höhe von 2,25 Meter. Bis zu 60 Zentimeter außerhalb von Dusche und Badewanne sind Lampen mit IP44 erforderlich, die spritzwassergeschützt sind. Außerdem empfiehlt sich, ausschließlich Leuchtmittel bis 12 Volt zu verwenden.

Nischen nutzen

Nischen in Räumen kann es in zahlreichen Größen und Varianten geben: von kleinen Vertiefungen in der Wand bis hin zu einem eigens angelegten Erker. Mit Nischen lässt sich im Badezimmer zusätzlicher Stauraum schaffen. Sie können je nach Größe als Ablagefläche dienen oder als Platz für Waschmaschine und Trockner.

Eine sichtgeschützte Nische für die Toilette entsteht mit einer Vorwand. Platzieren Sie das WC einfach zwischen der Zimmerwand und einer halbhohen Vorwandinstallation, so entsteht im wahrsten Sinne ein stilles Örtchen. Zudem können in diesem Vorwandelement spezielle Einbaumodule mit Toilettenbürste und Klopapierhalter eingelassen werden. Dann steht weder die Bürste am Boden, noch muss der Halter in die Wand gebohrt werden. Beides befindet sich quasi unsichtbar in der Wand verborgen. Die Vorwandinstallation dient außerdem als zusätzliche Ablagefläche – ideal beispielsweise für Dekoration.

Oder lassen Sie über Ihrer Badewanne oder in der Duschwand eine beleuchtete Nische einbauen. Neben der Ablagemöglichkeit für Duschgel, Shampoo und Schwamm haben Sie so eine gemütliche indirekte Lichtquelle geschaffen. Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, mit solchen Kniffen das Beste aus Ihrem Bad herauszuholen. Ein Banovo-Badplaner wird für Ihre spezielle Situation sicher weitere nützliche Ideen haben. Kontaktieren Sie uns einfach.

An Barrierefreiheit denken

Wenn Sie eine kostenintensive Badsanierung planen, können Sie direkt einige Installationen barrierefrei ausrichten, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Eine begehbare, bodengleiche Dusche ist in jedem Fall elegant und praktisch. Wenn es die Größe des Raumes zulässt, planen Sie sie doch in der Rollstuhlgröße von mindestens 1,50 mal 1,50 Meter. So erhalten Sie einen geräumigen Duschbereich und sind für spätere Beeinträchtigungen ausgestattet.

Die Möglichkeiten an barrierefreier Ausstattung sind vielfältig. Die Objekte können problemlos in jedes moderne Bad integriert werden. Ein Großteil davon kann einfach ab- und anmontiert und so an Ihren momentanen Bedarf angepasst werden. Die Montageplatte eines Haltegriffs zum Beispiel verbirgt sich bis zu dessen Gebrauch hinter einer unauffälligen und passenden Deckplatte. Für alle Familienmitglieder vom Kind bis zum Großvater lohnen Sich höhenverstellbare Installationen wie Waschbecken und WC. An Farb- und Modellvarianten mangelt es heutzutage nicht mehr. Jeder Geschmack wird hier fündig und muss sich nicht mehr mit sterilem Weiß zufriedengeben. Übrigens: Für den barrierefreien Ausbau gibt es einen Zuschuss und Kredit der KfW.

KfW-Zuschuss für ein barrierefreies Bad

Wenn Sie Ihr Bad barrierefrei umbauen, gibt es staatliche Zuschüsse. Erhalten Sie bis zu 6.250 Euro von der KfW für Ihre Badsanierung. In unserem Artikel erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

KfW-Förderung für das Bad »

Mit Nachhaltigkeit Geld sparen

Langlebigkeit anstatt dem schnellen Austausch der Dinge wird zum Schutz der Umwelt ein immer wichtigeres Thema – auch im Badezimmer. Nachhaltige Installationen haben zwar meist einen höheren Anschaffungspreis; langfristig sparen sie aber Geld durch geringere Erhaltungs- und Verbrauchskosten. Wassersparende Armaturen und Spülkästen, temperaturstabilisierende Thermostate sowie Energiesparleuchten sind nur einige der Beispiele dafür. Die Lebensdauer ist länger und sie verbrauchen weniger Wasser. Im Endeffekt sparen Sie bares Geld für einen guten Zweck.

Überlegen Sie, ob Sie tatsächlich eine Badewanne brauchen und benutzen. Ein Vollbad verbraucht rund 150 Liter Wasser; mit der gleichen Menge und einem Wasserspar-Duschkopf können Sie 30 Minuten unter der Dusche bleiben. Um die Ausstattung zusätzlich nachhaltig zu wählen, setzen Sie auf recycelbare Materialien wie Holz, Keramik, Glas, Edelstahl, Alu, Kalkputz, Granit und Marmor.

Beispiele der Badplanung

Ihre Planung richtet sich im Wesentlichen nach der Raumsituation und Ihren Bedürfnissen. Die Eigenschaften Ihres alten Bades sowie die Bedürfnisse im neuen Bad bestimmen den Fokus der Planung. Anhand von Beispielen spezieller Bäder wollen wir Ihnen zeigen, worauf Sie bei deren Planung besonders achten müssen.

Kleines Bad

Kleine Bäder mit circa drei bis sechs Quadratmetern werden möglichst platzsparend eingerichtet für größtmögliche Bewegungsfreiheit. Dafür gibt es spezielle Produkte wie tiefenreduzierte WCs oder Waschtische. Wenn die Dusche bodengleich geplant wird, kann sie im besten Fall auch als Bewegungsfläche genutzt werden. Das klappt insbesondere mit einer Drehfalttür, die außerhalb der Duschnutzung quasi unsichtbar an die Badwand eingeklappt werden kann.

Wünschen Sie sich auch mit wenig Platz im Bad eine Badewanne, ist womöglich eine Raumsparwanne die Lösung. Sie ist im Bereich der Füße schmaler. Die Wanne ist dort gerade mal 45 bis 50 Zentimeter breit, im Rückenbereich ist sie so breit und komfortabel wie eine normale Wanne. Ist der Raum eng, sind helle und große Fliesen vorteilhaft und die Wände sollten besser nicht bis unter die Decke gefliest werden. So entsteht ein großzügigeres Raumgefühl und nicht der Eindruck einer Nasszelle. Stauraum wie Unterschrank und Spiegelschrank sollten geschlossen gewählt werden, damit Badutensilien sichtgeschützt verstaut werden können. Das wirkt aufgeräumter und ruhiger.

Schlauchbad 

Ein enges und langgezogenes Badezimmer, genannt Schlauchbad, ähnelt bei der Planung einem kleinen Bad. Auch hier kann mit einer Drehfalttür die Duschfläche als Bewegungsfläche genutzt werden. Das erlaubt im engen Schlauchbad sogar eine Dusche mitten im Raum – wenn sie nicht gebraucht wird, werden die Duschwände einfach weggeklappt. Elektrische Heizmatten sorgen dafür, dass das Wasser nach dem Duschen schnell trocknet. Für mehr Bewegungsfreiheit empfiehlt sich eine tiefenreduzierte / schmalere Ausstattung.

Die Optik des schlauchartigen Grundrisses können Sie durch bestimmte Maßnahmen optimieren.

Tipps unserer Badplaner für ein Schlauchbad:
  1. Die Badausstattung sollte auf keinen Fall nur einseitig positioniert werden. Dadurch wirkt der Raum noch länger.
  2. Positionieren Sie an die hintere Wand des Bades eine Installation über die volle Breite des Raumes, zum Beispiel eine Badewanne. So verbreitern Sie den Raum optisch.
  3. Gestalten Sie eine Seitenwand mit den Fliesen des Bodens. Die gegenüberliegende Wand bleibt weiß oder in einer anderen Farbe. So entsteht ebenfalls ein breiteres Raumgefühl.

Bad mit Dachschräge

Bei der Planung eines Dachbades gibt es einiges zu beachten – insbesondere die Maße der Dachschrägen. Ein Beispiel: Aufgrund ihrer Außenmaße scheint die geplante Badewanne von der Höhe her perfekt an den Kniestock der Dachschräge zu passen. Hier muss aber auch an eine ausreichende Einstiegshöhe (mindestens zwei Meter) an der Wannenvorderkante gedacht werden. Bückend in die Wanne ein- und auszusteigen ist unangenehm und birgt ein Unfallrisiko.

Wenn Sie den Duschbereich unter die Dachschräge planen wollen, sollten Sie auf eine Standhöhe von mindestens 2,30 Meter achten. Ist der Dachwinkel klein und der Duschbereich muss weit in den Raum hineinverlegt werden, kann in den niedrigen Bereich der Schräge ein Sitzbereich oder ein Ablagebereich integriert werden. So wird kein Platz verschenkt. Achten Sie darauf, dass eine Tür als Duschabtrennung nicht in Richtung Schräge öffnet. Sie kann sonst an die Wand anstoßen oder etwa gar nicht richtig geöffnet werden. Ist die Schräge zu niedrig, können Sie die Dusche auch mittels einer Trockenbauwand in die Mitte des Raumes verlegen.

Das WC kann gut unter dem Dachfenster oder einer Gaube platziert werden. Beträgt die Kniestockhöhe circa 1,30 Meter, ist das WC auch dort gut aufgehoben. Am Waschtisch sollte für genügend Kopffreiheit zwei Meter Standhöhe eingeplant werden. Maßangefertigte Badmöbel, Regale und Nischen sind optimal als Stauraum in einem Bad unterm Dach. Egal welche Sanitärbereiche Sie unter die Dachschrägen planen: Um Feuchtigkeit von der Dachdämmung abzuhalten, gilt es an der Decke eine Dampf- und Feuchtigkeitssperre anzubringen!

Tipp

Wenn Sie im Dachbad eine Dampf- und Feuchtigkeitssperre planen, können Sie bei der Gelegenheit an die Dachschräge auch ein paar gezielte Lichtspots integrieren.

Barrierefreies Bad

Um ein Bad barrierefrei zu bauen, ist die Beachtung bestimmter Normen besonders wichtig. Notwendige Abmessungen finden Sie in der DIN 18040. Diese Maße sind notwendig, damit ein Rollstuhlfahrer ausreichend Bewegungsfreiheit hat und sich im Bad umdrehen kann. Dafür sind zum Beispiel vor den Sanitärobjekten 1,50 Meter mal 1,50 Meter freizuhalten; sie dürfen sich aber untereinander überschneiden. Die Breite der Eingangstür sollte 0,9 bis 1 Meter betragen und unbedingt nach außen zu öffnen sein. Nur so ist sichergestellt, dass im Notfall Helfer in den Raum können, auch wenn beispielsweise jemand verletzt am Boden liegt. Planen Sie genug Platz ein für die Befestigung von Stützklappgriffen sowie zum Setzen und Aufstehen. Neben dem WC sollte davorstehend auf der linken Seite eine freie Bewegungsfläche von 90 mal 70 Zentimeter Abstand sein, rechts an der Wandseite 30 mal 70 Zentimeter.

Der Duschbereich benötigt für ausreichend Platz etwa 1,50 mal 1,50 Meter. Er muss bodengleich sein, um einen ungefährlichen Zugang zur Dusche zu ermöglichen. Teilweise kann es bei einem Erdgeschoss-Bad notwendig sein, eine Kernbohrung vorzunehmen beziehungsweise einen Durchbruch zu dem Zimmer darunter, um eine Ebenerdigkeit zu erreichen.

Es empfiehlt sich ein Waschtisch, der unterfahrbar ist und Haltegriffe integriert hat. Er sollte dann mindestens 67 Zentimeter hoch angebracht werden und 30 Zentimeter unterfahrbar sein. Dazu kann ein spezieller Unterschrank installiert werden. Dieser ist zunächst Stauraum, kann aber bei Bedarf problemlos abmontiert werden. Oder Sie wählen das Waschbecken und WC höhenverstellbar aus, so kann es immer an den Nutzer angepasst werden. Es gibt ganze Produktlinien beispielsweise von Geberit und Hewi, die Sanitärobjekte, verlängerte Armaturenhebel, Haltegriffe, Duschsitze und Gehhilfenhalter im modernen Design anbieten.

Ideen und Inspiration für Ihre Planung

In der heutigen Zeit ist bei der Badplanung nahezu alles möglich – mit dem entsprechenden Kostenaufwand. Möchten Sie ein Esszimmer in ein Bad verwandeln? Mehrere Zimmer für ein großes Bad zusammenlegen? Das Bad offen in den Wohnraum integrieren? Das ist alles machbar. Nutzen Sie die Vielfalt an On- und Offline-Inspirationsmöglichkeiten. Neben unseren sanierten Bädern in den Referenzen, werden Sie vor allem auf Online-Pinnwänden wie Pinterest fündig. Ganz klassisch dienen auch Badmagazine, eine Badausstellung oder der Baumarktbesuch zur Ideenfindung. Wenn Sie Fragen zur Badplanung haben oder Ihre Pläne für Ihr Badezimmer besprechen möchten, können Sie sich gerne von einem unserer erfahrenen Badplaner kostenfrei und unverbindlich beraten lassen. Ein Experten stellt eine professionelle Planung sicher – die Grundlage für eine erfolgreiche und stressfreie Badsanierung.

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