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Badewannen Materialien: Das sind die Unterschiede

Es gibt Badewannen aus Stahl-Email, Sanitäracryl und Mineralguss. Wir erklären die Unterschiede und geben Tipps für die Auswahl.

Das Material, aus dem eine Badewanne gefertigt ist, kann für großes Rätseln sorgen: Was ist der Unterschied zwischen einer Wanne aus Stahl und einer Badewanne aus Acryl? Und was sind die Vorteile der verschiedenen Badewannen-Materialien? Damit Sie nicht unnötig ins Grübeln geraten, haben wir diesen kompakten Ratgeber verfasst. Er zählt die beliebtesten Materialien auf und nennt die jeweiligen Vorteile und Kritikpunkte. So können Sie leicht entscheiden, welche Variante am besten für Ihr neu geplantes Badezimmer passt.

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Inhaltsverzeichnis

Badewannen aus Stahl-Email: Robust und natürlich

Fangen wir mit einem Klassiker an: Die Wanne aus Stahlemail. Um dem Objekt die gewünschte Form zu geben, werden Stahlplatten zurecht gestanzt und zur Wannenform gepresst. Anschließend wird die Emailschicht aufgetragen. Email ist ein natürlich vorkommendes Glas, das bei hohen Temperaturen schmilzt und sich dabei mit dem Stahl verbinden lässt. Das Ergebnis sind klar geschnittene Formen und ansprechende glatte und harte Oberflächen. Insgesamt sind Badewannen aus Stahl besonders pflegeleicht, unempfindlich und langlebig. Auch Chemikalien wie Haarfärbemittel können dem harten Material in der Regel nichts anhaben.

Vorteile:

  • Natürlichkeit, Recycling-Fähigkeit, Langlebigkeit
  • Badewannen aus Stahl sind weniger kratzanfällig

Kritik:

  • Stahl wird als kalt empfunden, wenn nackte Haut die Wanne berührt
  • Fallen schwere oder kantige Gegenstände in die Wanne, können offene Stellen entstehen, die oxidieren und korrodieren

Eignung:

  • Haushalte mit Kindern (wegen geringer Kratzanfälligkeit)
  • Hohe Ansprüche an Qualität und Lebensdauer

Wannen aus Sanitäracryl: Leicht und kälteresistent

Das am häufigsten verwendete Badewannen-Material ist inzwischen Acryl. Acryl ist ein farbiger Kunststoff, der sich bei hohen Temperaturen verformen lässt und weitgehend unempfindlich ist gegen stärkere Stöße oder Schläge. Das für Badewannen verwendete Sanitäracryl ist leichter als Stahl-Email. Aufgrund seiner leichten Herstellung und Verarbeitung greifen heute viele Markenhersteller im Sanitärbereich darauf zurück. Das Material ist empfindlich gegenüber Kratzern, die jedoch mit Acrylmasse ausgebessert werden können. Anders als Stahl-Email nimmt Acryl die Raumwärme besser auf und fühlt sich daher wärmer an.

Vorteile:

  • Extreme Formenvielfalt, leichtere Montage
  • Badewannen aus Acryl sind weniger stoßempfindlich

Kritik:

  • Anfälliger für Kratzer und Verfärbungen (z.B. durch Haarfärbemittel)
  • Kein Naturmaterial (wird nach Lebenszeitende für die Müllverbrennung vorbereitet)

Eignung:

  • Preissensible Haushalte (bis zu 20 Prozent günstiger als Stahl)
  • Lange Nutzungsdauer (wegen verringerter Recyclingfähigkeit)

Mineralguss-Badewannen: Experimentierfeld der Markenhersteller

Es gibt den beliebten Spruch: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Ein wenig so kann man sich den seit Jahrzehnten etablierten Wettstreit der beliebtesten Badewannen-Materialien vorstellen. Einige renommierte Hersteller haben sich früh für eine Richtung entschieden und beispielsweise Innovation im Bereich Stahl-Email vorangebracht. Andere haben den Schwerpunkt auf Sanitäracryl gelegt. Doch etliche Anbieter suchen auch nach modernen Alternativen. Das Ziel dabei liegt auf der Hand: Es geht darum, die Vorzüge der beiden Klassiker zu verbinden – und Nachteile zu minimieren. Und nicht zuletzt geht es auch um ganz neue Vorteile, etwa um die Rutschfestigkeit der Oberfläche.

Um die Härte und Kratzfestigkeit mit der Wärmeaufnahme zu verbinden, sind Materialmischungen aus Quarz und Sanitäracryl entstanden, die unter dem Namen „Quaryl“ vermarktet werden. Quarzmehl und Acryl werden dabei miteinander in neuen Fertigungsverfahren verbunden. Die resultierenden Oberflächen sehen glatt und edel aus, die mikrofeine Struktur der Oberfläche soll aber gleichzeitig rutschfest sein. Andere Mischungen verwenden verschiedene Stoffe wie Kalk als Mineralbasis und Harz als Bindemittel. Die aufwändigere Herstellung schlägt sich im Preis nieder: Design-Badewannen aus Mineralguss-Verbindungen sind preislich in aller Regel im Premium-Segment angesiedelt.

Vorteile:

  • Anteil an Naturmaterialien
  • Erhöhte Rutschfestigkeit
  • Etliche Design-Varianten

Kritik:

  • Teurer in der Anschaffung
  • Verwirrende Vielfalt an Materialbezeichnungen, von „Quaryl“ bis „DuraSolid“

Eignung:

  • Hohe Design-Ansprüche
  • Liebe für Details wie harte Kanten und dünne Wandstärken

Holz, Beton, Glas und Naturstein: Nachteile überwiegen

Stahl, Acryl und Mineralguss sind die mit Abstand wichtigsten Materialien für Badewannen. Die Produktauswahl ist in jeder dieser drei Kategorien sehr groß und vielfältig. Dennoch möchten wir Ihnen die Exoten unter den Badewannen Materialien nicht vorenthalten. Dazu zählen Produkte aus Naturstein wie Marmor, aber auch Modelle aus Holz, Beton, Glas oder Karbon. Sicher finden auch diese Wannen vereinzelt ihre Liebhaber, aber aus Expertensicht überwiegen doch die Nachteile. Oft zeichnen sie sich durch ihre Empfindlichkeit aus – ein Wechsel von Feuchtigkeit und Trockenheit etwa schadet Holz besonders. Starke Temperaturschwankungen hingegen können für Beton zum Problem werden. Seltener Naturstein und vor allem Karbon sind sehr teuer.

Fazit: Badewannen-Material sollte zur gesamten Badplanung passen

Aus unserer Sicht zeigt die Gegenüberstellung der Badewannen-Materialien und ihrer Vorzüge vor allem eines: Es gibt kein eindeutiges „richtig“ oder „falsch“. Wir empfehlen Ihnen, die Frage im Zusammenhang mit den Wünschen für das gesamte Bad zu beantworten. Wenn Ihnen natürliche Materialien und Unempfindlichkeit am Herzen liegen, sind Stahlbadewannen eine gute Wahl. Wenn Sie die Wanne seltener nutzen und es kaum zu Situationen kommt, in denen Kratzer entstehen können, dann ist eine Acrylbadewanne preislich attraktiv. Soll ihr neues Bad hohe Qualitäts- und Designansprüche verbinden, können Sie sich die Modelle aus Mineralguss ansehen.

Wir von BANOVO haben uns einen Namen gemacht für komplette Badsanierungen, in denen sich die Elemente im Badezimmer zu einem harmonischen Ganzen fügen. Deshalb empfehlen wir auch, die Sanitärobjekte als Ensemble anzusehen und passend zueinander (oder gleich aus einer gestalterischen Linie) zu wählen. Dabei geht es natürlich nicht nur um Material, sondern auch um Formen und Farben. Sehen Sie sich daher gerne unsere weiteren Ratgeber rund um Badewannen-Formen und Badezimmer-Designs an. Und wenn Sie ein neues Bad planen und einen Partner suchen, der auf alle Fragen eine Antwort bieten kann – kontaktieren Sie uns einfach. Am besten gleich hier und jetzt.

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